Projekt: Antarktis – Die Reise unseres Lebens

Auch wenn man eine organisierte Reise bucht, kann einiges schiefgehen wie drei Freunde aus Bremerhaven feststellen, die ihre Abenteuer am Südpol als „Projekt: Antarktis“ gefilmt haben und nun ins Kino bringen.

„Macht doch lieber was Vernünftiges!“ Diesen Satz bekamen Tim (24), Michael (29) und Dennis (25) seit der Schulzeit nicht nur einmal zu hören, wenn sie sich zu ihren Traumjobs bekannten: Künstler, Fotograf, Filmemacher. Die Antwort: Manche Träume müssten Träume bleiben, Arbeit müsse schließlich keinen Spaß machen, sondern vor allem genug Geld einbringen und sicher sein. Einige Jahre später arbeiten die drei an ihrem Kinofilm, für den es zuerst keinen konkreten Abnehmer gibt, keine große Produktionsfirma und auch keinen Filmverleih… vernünftig ist wirklich etwas anderes. Sie setzen alles auf eine Karte und sind fest entschlossen, für ihr Ziel zwei Jahre Arbeitszeit zu investieren. Unbezahlt. Dabei geht es nicht um irgendein Ziel: Die drei wollen in die Antarktis reisen. Sie wollen herausfinden, ob es möglich ist, auch die entferntesten Ziele zu erreichen, wenn man es nur doll genug will.

Zu Beginn stehen die drei Abenteurer vor der Frage, wie sich das Projekt „Eigener Kinofilm“ überhaupt umsetzten lässt. Wie soll der Film finanziert werden? Wie kommt man an antarktistaugliches Equipment und wie soll die Reise eigentlich ablaufen? Die Jungs entscheiden sich, das Abenteuer so aufzunehmen, wie es passiert: Mit allen Höhen und Tiefen. Mit zehn Kisten voller Equipment machen sie sich auf den 14.000 km weiten Weg in die Antarktis. Auf die Reise ihres Lebens. Doch schon in Buenos Aires – wo nur ein schneller Flughafenwechsel geplant ist, gibt es den ersten herben Rückschlag. Der Zoll beschlagnahmt ohne Angabe von Gründen das komplette Equipment. Das Expeditionsschiff legt aber schon in vier Tagen ab, in Ushuaia, mehr als 3000 km von Buenos Aires entfernt, egal ob mit den Jungs oder ohne. Ein Rennen gegen die Zeit und über die Hürden der argentinischen Dienstwege beginnt.

Dokumentarfilm
Deutschland 2018
Regie: Tim David Müller-Zitzke, Michael Ginzburg, Dennis Vogt
97 Minuten

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