Hi, A.I. - Liebesgeschichten aus der Zukunft

"Bei einer K.I. musst du deine Sätze knapp und pointiert halten." Diesen Ratschlag bekommt Chuck mit auf den Weg, als er seine neue Roboter-Partnerin Harmony fabrikfrisch in Empfang nimmt. Am anderen Ende der Welt, in Tokio, bekommt Oma Sakurai den niedlichen Roboter Pepper geschenkt. Von ihrem Sohn, damit sie weniger alleine ist. Doch bald schon entpuppt sich Pepper als ziemlich eigenwillig.

Wie werden wir mit künstlicher Intelligenz zusammenleben? Was werden wir gewinnen, was verlieren? Der Dokumentarfilm zeigt uns das Morgen schon im Heute.

Pepper wurde von dem japanischen Telekommunikationsunternehmen Softbank gebaut. Eine limitierte Anzahl von Pepper-Robotern wurde an Privatpersonen verkauft, die anderen Roboter befinden sich in Forschungseinrichtungen oder Unternehmen. Pepper ist mit Kameras ausgestattet und hat Sensoren an verschiedenen Stellen seines Körpers, um auf Bewegung und Berührung reagieren zu können. Pepper ist kitzlig.

Harmony wurde in Kalifornien bei Abyss Creations gebaut. Sie ist das robotisierte Nachfolgermodell einer "real doll", Silikonpuppen, die als Beziehungspartner verkauft werden. Harmony braucht WiFi. Sie spricht Englisch mit schottischem Akzent und wird bald auch in der Lage sein, Übersetzungen zu tätigen. Außerdem sei sie fähig, sagt sie, bedingungslos zu lieben...

Hi, AI begleitet erstmals Menschen, die sich entschieden haben, mit einem Roboter zusammen zu leben. Wir erleben Hoffnungen, Verführung, Phantasien von Schöpfung, von Kontrolle und Kontrollverlust - und mittendrin Menschen, die erstaunlich souverän mit ihren Roboter-Companions umgehen.

Dokumentarfilm
Deutschland 2019
Regie: Isa Willinger
85 Minuten

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