Geplante Erstaufführungen in den nächsten Wochen:

voraussichtlich ab Donnerstag 25.5.
Die Reste meines Lebens
Churchill
Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (englische Originalfassung 2D)
Song to Song
voraussichtlich ab Donnerstag 1.6.
Der Effekt des Wassers
In Zeiten des abnehmenden Lichts
voraussichtlich ab Donnerstag 22.6.
Monsieur Pierre geht online
voraussichtlich ab Donnerstag 27.7.
Dunkirk (in 70mm Projektion)

Voraussichtlich ab Donnerstag 25.5.

Die Reste meines Lebens

Nach dem Tod seiner Freundin beginnt für einen jungen Tonkünstler mit der lebensfrohen Milena ein Neuanfang. Mit sommerlicher Wärme und flirrender Heiterkeit erzählt Jens Wischnewski eine sensible Geschichte über Liebe, Verlust, Trauer und den tiefen Glauben an das Leben.

Schimon (Christoph Letkowski) ist ein Glückskind. In San Francisco hat er die Liebe seines Lebens gefunden und seine Leidenschaft für die Welt der Töne zum Beruf gemacht. Er ist überzeugt, dass es das Schicksal gut mit ihm meint. „Es kommt immer so, wie es kommen soll.“ – hat ihm schon sein Großvater prophezeit. Doch als er zurück nach Deutschland zieht, verliert er alles. Trotzdem hält er an seiner positiven Lebenseinstellung fest und kämpft statt zu resignieren. Er scheint Recht zu behalten. Als er der lebensfrohe Milena (Luise Heyer) begegnet, verliebt er sich Hals über Kopf und ist bereit für einen Neuanfang. In einer Achterbahnfahrt der Gefühle muss er herausfinden, ob es das Schicksal wirklich gut mit ihm meint.

Die Liebe zum Film zieht Jens Wischnewski vom Hohenloher Land nach München, Prag und Köln. In seinem Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg inszeniert er unter anderem den mehrfach ausgezeichneten Film „Livestream“ mit Matthias Brandt und Anna Maria Mühe. 2016 macht er sein Debüt „Die Reste meines Lebens“ mit Christoph Letkowski, Luise Heyer und Karoline Bär. Jens arbeitet und lebt in Stuttgart und Hamburg als freier Autor und Regisseur. Jens Wischnewski über seinen Film: „Nach dem Tod seiner Frau steht Schimon unter emotionalem Schock. Um nicht zu zerbrechen, klammert er sich an die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Die Liebe zu Milena scheint diesen Neuanfang zu ermöglichen, doch dann brechen seine unterdrückten Gefühle erbarmungslos über ihn herein. Der Weg aus dem Schockzustand ist für mich der Kern des Films und der zentrale Grund, diese Geschichte zu erzählen. Es ergreift mich, dass Schimons Liebe zu Milena auf der einen Seite so wünschenswert ist, denn wir alle hoffen ja darauf, dass es das Leben am Ende gut mit uns meint. Es auf der anderen Seite aber auch so offensichtlich ist, dass Schimon Schmerz und Verlust durchleben muss, bevor er zurück zur Normalität finden kann. Trotz der schrecklichen Ereignisse in Schimons Leben, steckt seine Geschichte für mich voll Wärme, Humor und Leichtigkeit. Ich wollte den Film von Anfang an lebensbejahend erzählen und Schimons Schicksal nach und nach mit liebevollem Blick enthüllen: seine Geburt, der Tod des Großvaters, sein Umzug nach Amerika und schließlich seine tragische Rückkehr.“

Deutschland 2016
Regie: Jens Wischnewski
Darsteller: Christoph Letkowski, Luise Heyer, Karoline Bär


Voraussichtlich ab Donnerstag 25.5.

Churchill

Drama um die letzten Stunden vor dem D-Day, in dem der große britische Staatsmann mit seinen Zweifeln kämpfen muss.

Juni 1944: Der britische Premierminister Winston Churchill steht vor einer epochalen Entscheidung: Soll er den Einmarsch der Alliierten Streitkräfte in das von Nazi-Deutschland besetzte Europa befehlen? Erschöpft durch den jahrelangen Krieg ist Churchill nur noch ein Schatten des einstigen Helden, der sich Hitlers Blitzkrieg widersetzte. Er befürchtet, dass man sich an ihn nur als den "Architekten des Blutvergießens" erinnern wird, falls die D-Day-Operation scheitert. Soll er seinem Gewissen folgen oder sich der Kriegsräson ergeben? In den dramatischen Tagen vor der Invasion ist seine Frau Clementine als wichtige Ratgeberin an seiner Seite. Wie niemand sonst versteht sie es, sein impulsives und aufbrausendes Temperament resolut und liebevoll zugleich zu zügeln. Doch die Anspannungen der Kriegsjahre haben in ihrer Beziehung tiefe Spuren hinterlassen. Und so steht auch ihre Ehe in diesen Tagen vor einem Wendepunkt.

„Churchill“ ist ein mitreißendes, emotionales Kinoporträt eines der berühmtesten Staatsmänner der Weltgeschichte. Neben Charakterdarsteller Brian Cox („Zodiac – Die Spur des Killers“, „Troja“, „Braveheart“) in der Titelrolle glänzt die Oscar®-nominierte Miranda Richardson („Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“, „The Hours“) als seine Ehefrau Clementine Churchill. Der Film erzählt die wahre, im Kino bisher nicht erzählte Geschichte von Sir Winston Churchills letzten vier Tagen vor dem kriegsentscheidenden D-Day. Der bedeutende Politiker muss mit der Unterstützung seiner starken Ehefrau, die wohl wichtigste Entscheidung seines Lebens fällen. Regie führte Jonathan Teplitzky („The Railway Man – Die Liebe seines Lebens“).

Großbritannien 2017
Regie: Jonathan Teplitzky
Darsteller: Brian Cox, Miranda Richardson, John Slattery


Voraussichtlich ab Donnerstag 25.5.

Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (englische Originalfassung 2D)

Volle Kraft voraus! Wenn sich Johnny Depp alias Jack Sparrow wieder die berühmte Piratenkappe aufsetzt, wird wieder Seemannsgarn in Hülle und Fülle gesponnen! Bei uns im englischen Original

Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Einmal mehr hat sich der Schicksalswind gedreht und mordlustige Geister-Matrosen, die dem berüchtigten „Teufels-Dreieck“ entkommen sind, jagen alle Piraten auf hoher See – ganz oben auf ihrer Liste steht: Jack! Sein alter Erzfeind, der furchteinflößende Captain Salazar (Javier Bardem), führt die Bande an und jagt ihn unerbittlich. Jacks einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären „Dreizack des Poseidon“ zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht. Die Jagd nach dem Dreizack zwingt Jack dazu, ein spannungsgeladenes Bündnis mit der ebenso brillanten wie schönen Mathematikerin und Astronomin Carina Smyth (Kaya Scodelario) und dem eigenwilligen jungen Royal Navy Matrosen Henry (Brenton Thwaites) einzugehen. Am Steuer seines arg gebeutelten kleinen Schiffs Dying Gull stürzt sich Captain Jack todesmutig wie eh und je in den stürmischen Überlebenskampf gegen den mächtigsten und wohl auch bösartigsten Feind, dem er sich je stellen musste.

Mit „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“ kommt am 25. Mai das neue, spannende Abenteuer einer der erfolgreichsten Filmreihen aller Zeiten in die deutschen Kinos. Johnny Depp verkörpert erneut seine populäre Rolle als verwegener Antiheld Captain Jack Sparrow, an seiner Seite die Oscar®-Gewinner Javier Bardem und Geoffrey Rush sowie neue und altbekannte Gesichter der „Pirates of the Caribbean“-Reihe. Produziert wurde der Film wieder von Erfolgsmogul Jerry Bruckheimer, Regie führte das norwegische Duo Joachim Rønning und Espen Sandberg, die schon mit ihrem Seefahrer-Epos „Kon-Tiki“ für Furore sorgten.

USA 2017
Regie: Espen Sandberg, Joachim Rønning
Darsteller: Johnny Depp, Kaya Scodelario, Geoffrey Rush


Voraussichtlich ab Donnerstag 25.5.

Song to Song

In der pulsierenden Musikmetropole Austin gerät eine ambitionierte Musikerin zwischen zwei Männer. Nach jahrelangem Warten endlich im Kino: Filmkunst a la Terrence Malick

Musikproduzent Cook (Michael Fassbender) ist eine ebenso erfolgreiche wie exzentrische Lichtgestalt der berüchtigten Musikszene von Austin, Texas. In der Hoffnung auf ihren großen Durchbruch lässt sich die ambitionierte Musikerin Faye (Rooney Mara) auf eine Affäre mit ihm ein, die ihr schnell zum Verhängnis wird, als sie den aufstrebenden Songwriter BV (Ryan Gosling) kennenlernt und sich in ihn verliebt. Abseits des Rampenlichts entwickelt sich ein explosives Dreiergespann, deren Protagonisten sich zwischen Liebe, Betrug und Sinnlichkeit treiben lassen …

Regisseur Terrence Malick („To the Wonder“, „The Tree of Life“) vereint diesmal nicht nur sein bewährtes Schauspielerensemble, sondern präsentiert auch legendäre Musiker wie Patti Smith, Iggy Pop oder die Red Hot Chili Peppers in Gastauftritten. Damit bietet „Song to Song“ eine besondere musikalische Kinoerfahrung und spannt den Bogen zu einem authentischen Lebensgefühl unserer Zeit, in der die Suche nach Fame und der Erfüllung der eigenen Träume jeden Schritt bestimmt. Neben den Protagonisten Ryan Gosling, Michael Fassbender und Rooney Mara konnte Malick wieder Natalie Portman und Cate Blanchett gewinnen. „Song to Song“ eröffnete das diesjährige South By Southwest-Festival in Austin, Texas.

USA 2016
Regie: Terrence Malick
Darsteller: Michael Fassbender, Natalie Portman, Ryan Gosling
128 Minuten


Voraussichtlich ab Donnerstag 1.6.

Der Effekt des Wassers

DER EFFEKT DES WASSERS feierte seine Weltpremiere in Cannes in der Sektion Quinzaine des Réalisateurs und wurde bei der diesjährigen Verleihung des Französischen Filmpreises mit einem César für das beste Original-Drehbuch ausgezeichnet. Auf den Französischen Filmtagen Tübingen-Stuttgart gewann DER EFFEKT DES WASSERS den Publikumspreis.

Samir, ein Kranfahrer aus einer Pariser Vorstadt, verliebt sich Hals über Kopf in Agathe. Er findet heraus, dass sie Schwimmlehrerin ist, und um ihr näherzukommen, gibt er sich als Schüler aus, obwohl er eigentlich ein guter Schwimmer ist. Aber seine Schwindelei fliegt nach der dritten Stunde auf - und Agathe hasst Lügner!
Enttäuscht flieht sie nach Island zu einem internationalen Bademeister-kongress. Aber Agathe hat nicht mit der Sturheit Samirs gerechnet, den selbst ein Ozean nicht aufhalten kann.

Frankreich, Island 2016
Regie: Solveig Anspach
Darsteller: Samir Guesmi, Florence Loiret-Caille, Didda Jónsdóttir
83 Minuten


Voraussichtlich ab Donnerstag 1.6.

In Zeiten des abnehmenden Lichts

Ostberlin, im Frühherbst 1989. Wilhelm Powileit (Bruno Ganz), hochdekoriertes SED-Parteimitglied und Patriarch der Familie, wird heute 90 Jahre alt. Für die DDR, in die er 1952 aus dem mexikanischen Exil zurückkehrte und die er aus Überzeugung mit aufbaute, naht der 40. Geburtstag - es wird der letzte sein.

Wilhelm und seine Frau Charlotte (Hildegard Schmahl), einander in inniger Verbitterung verbunden, rüsten sich für Wilhelms Ehrentag. Nachbarn, Genossen und singende Pioniere treten an, um dem Genossen Powileit zu gratulieren, Blumen zu überreichen und ihm einen weiteren Orden zu verleihen. Charlotte hofft auf die Unterstützung der Familie: ihr Sohn Kurt (Sylvester Groth), der 1956 aus den Arbeitslagern der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, und in Ostberlin als Historiker arbeitet, Kurts russische Frau Irina (Evgenia Dodina), die er heimlich betrügt, und auch Charlottes erwachsener Enkel Sascha (Alexander Fehling) haben ihre festen Plätze im parteikonformen Jubiläumsspektakel. Doch Sascha wird heute nicht wie gewohnt den Tisch fürs kalte Buffet aufbauen. Er ist, nur wenige Tage zuvor, in den Westen abgehauen. Die Nachricht platzt in die Festgesellschaft wie eine Bombe.

Während Kurts Schwiegermutter Nadeshda Iwanowna (Nina Antonowa) in Wodka geschwängerter Runde ihre russischen Weisen anstimmt, rechnet die verzweifelte Irina mit ihrer Schwiegertochter Melitta (Natalia Belitski) und der ganzen Gesellschaft ab. Haushaltshilfe Lisbeth (Gabriela Maria Schmeide) fegt die Scherben zusammen und auch Charlottes Freundin Stine (Angela Winkler) versucht zu retten, was zu retten ist. Doch je weiter das Fest dem Ende zugeht, umso mehr brechen sich Geheimnisse ihre Bahn... Die Veränderung ist nicht mehr aufzuhalten. Es ist die Zeit des abnehmenden Lichts.

Deutschland 2017
Regie: Matti Geschonneck
Darsteller: Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth


Voraussichtlich ab Donnerstag 22.6.

Monsieur Pierre geht online

Pierre hat seine Frau verloren und sich dem Leben entzogen. Er hasst Veränderung und trauert allem Vergangenen hinterher. Alex, der erfolglose Autor und neue Freund von Pierres Enkelin Juliette wird von Pierres Tochter Sylvie angeheuert, dem alten Mann die digitale Welt des Internets

mit ihren Möglichkeiten näherzubringen. Sylvie sieht dies als Chance, ihrem griesgrämigen Vater einen Weg zurück ins Leben zu weisen und den Träumer Alex wenigstens für ein paar Stunden einen Teil seines Lebensunterhaltes bestreiten zu lassen. Die beiden ungleichen Männer machen sich zunächst das Leben schwer. Dass Alex verheimlichen muss, der neue Freund von Juliette zu sein, weil Pierre seiner Enkelin nie verziehen hat, ihrem Ex-Freund - dem erfolgreichen, gut aussehenden David - den Laufpass gegeben zu haben, macht die Sache nicht einfacher. Als sich

Pierre nach einigen Anfangsschwierigkeiten langsam in der neuen Online-Welt zurechtfindet, stellt er fest, dass plötzlich alles wieder möglich scheint. Prompt erliegt er den Versuchungen des Internets und lässt sich auf die süßen Verführungen der Anonymität ein, die das Netz erlaubt. Zum

Glück hat er Alex an seiner Seite, der sich geradezu anbietet, alle Konsequenzen zu tragen. Mit guten, finanziellen Argumenten überzeugt ihn Pierre, an seiner Stelle ein Rendezvous mit einer gewissen Flora63 wahrzunehmen. Dass sich Alex Hals über Kopf in die schöne Unbekannte

verliebt, stürzt das ungleiche Duett in eine Reihe von schrägen Verwicklungen und unverhofften Herausforderungen, die Regisseur Stéphane Robelin mit einem guten Gespür für Situationskomik und Lust am Leben inszeniert.

Frankreich, Deutschland 2017
Regie: Stéphane Robelin
Darsteller: Pierre Richard, Yaniss Lespert, Fanny Valette
99 Minuten


Voraussichtlich ab Donnerstag 27.7.

Dunkirk (in 70mm Projektion)

Im Mittelpunkt des Film steht die militärische Evakuierungsaktion der britischen Admiralität im Zweiten Weltkrieg, die unter dem Codenamen Operation Dynamo erfolgte und vom 26. Mai bis zum 4. Juni 1940 stattfand. Im Rahmen der Operation wurden insgesamt 338.226 alliierte Soldaten, darunter das Gros des britischen Expeditionskorps und Teile der französischen Armee, die während der Schlacht von Dünkirchen von deutschen Truppen in der Nähe der nordfranzösischen Stadt Dünkirchen eingekesselt waren, per Schiff nach Großbritannien transportiert. (Quelle: Wikipedia)

USA, Großbritannien 2017
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: Tom Hardy, Cillian Murphy, Sir Kenneth Branagh