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Fr, 07.06. - Premiere mit einem Glas Sekt in Anwesenheit der Regisseurin Caro Lobig

Magie der Wildpferde

Dokumentarfilm, der sich der Lebenssituation von wildlebenden Pferden in unterschiedlichen Ländern widmet auf aufzeigt, wie eine dem Tier zuträgliche Betreuung abseits des ursprünglichen Lebensraums gewährleistet werden kann.

Sie sind Tiere der offenen Landschaften, leben wild und in Familienherden: Wildpferde. Die Frage ist nur: Wie lange noch? Denn die Weideflächen werden rar. Das zwingt den Menschen zum Eingreifen. Andererseits aber entsprechen Paddocks, Koppeln und Auffangstationen nicht dem Wesen der Tiere. Die Dokumentation „Die Magie der Wildpferde“ stellt die Frage, ob Freiheitsdrang und Anpassung miteinander vereinbar sind. Regisseurin Caro Lobig machte sich auf den Weg zu Experten auf der ganzen Welt, um sich diesem komplexen Thema zu widmen. Der Film zeigt die anmutigen Tiere in ihrer angestammten Umgebung: in Steppen, Graslandschaften und den weiten Wüstenregionen Oregons. Ebenso anmutig und erhaben sind die Bilder, die Lobig findet, um das Leben der Tiere in den Herden und in freier Wildbahn zu dokumentieren. Dabei beweist sie ein gutes Gespür für eine genaue, allerdings nie zu aufdringliche Beobachtung der Tiere. Sie hält sich angenehm zurück und lässt – aus sicherer Entfernung – die (Natur-) Aufnahmen ganz für sich sprechen.

Lobenswert ist, dass „Die Magie der Wildpferde“ die Situation der Tiere in verschiedenen Regionen der Welt thematisiert. So reist Lobig zum Beispiel zu den Marismeña-Wildpferden nach Spanien, beobachtet polnische Konik-Wildpferde sowie die Mustangs im Nordwesten der USA, auf denen der Schwerpunkt liegt. Nicht ohne Grund: „Die Pferde fressen sich selbst ihr Zuhause weg“, bringt es eine der interviewten Expertinnen auf den Punkt. Das Problem ist die immer weiter ansteigende Population und die damit einhergehende Überweidung. Die einzige Lösung: man muss die Tiere einfangen und in Auffangstationen bringen.. Dass es die Tiere auch weit weg von der „Heimat“ (den Umständen entsprechend) gut haben können, beweisen die Szenen bei den Pferdetrainern. Mit Einfühlungsvermögen und Bedacht ebnen sie den Pferden den Weg in ein menschengeführtes Leben.

Dokumentarfilm
Deutschland, Spanien 2018
Regie: Caro Lobig
98 Minuten
ohne Altersbeschränkung


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