PREMIERE in der Schauburg
DER JUNGE KARL MARX
am Donnerstag, 2. März um 18.45 Uh
r in Anwesenheit des Regisseurs Stefan Konarske


Am Donnerstag 2. März um 18.45 Uhr findet in der Schauburg die Premiere des Filmes „Der junge Karl Marx“ in Anwesenheit von Stefan Konarske statt, der im Film den jungen Friedrich Engels spielt.

Das ist großes historisches Kino über die Begegnung zweier Geistesgrößen (Karls Marx, Friedrich Engels), die die Welt verändern und die alte Gesellschaft überwinden wollten. In großen Bildern und mit viel Sensibilität erzählt Regisseur Raoul Peck die Entstehungsgeschichte einer weltbekannten Idee als Porträt einer engen Freundschaft. Ihm gelingt ein so intimer wie präziser Blick in die deutsche Geistesgeschichte, die durch zwei brillante und gewitzte Köpfe seit der Renaissance nicht mehr so grundlegend erschüttert wurde.


DER JUNGE KARL MARX
Land/Jahr: Frankreich/ Deutschland 2016
Regie: Raoul Peck
Buch: Raoul Peck & Pascal Bonitzer
Darsteller: August Diehl, Stefan Konarska, Vicky Krieps, Olivier Gourmet, Michael Brandner, Alexander Scheer
Laufzeit: 118 Minuten
FSK: o.A. (ohne Altersbeschränkung)

Die Schauburg verlost 5 x 2 Freikarten für diese Premiere am Donnerstag 2. März um 18.45 Uhr in der Schauburg unter allen, die bis Montag 27.2. eine e-mail an
gewinnspiel@schauburg.de geschickt haben, Stichwort: „Der junge Karl Marx“. Bitte Telefonnummer nicht vergessen, die Gewinner werden am Dienstag 28.2. telefonisch benachrichtigt.

 

NEU in der Schauburg
NERUDA
auch in spanischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln



Im Auftrag der Regierung jagt ein Inspektor den untergetauchten chilenischen Dichter und Literaturnobelpreisträger Pablo Neruda. Spannendes Anti-Biopic, das als Kriminalfilm mit Noir-Anleihen und lakonischem Humor verblüfft.

Chile 1948. Mit Beginn des Kalten Kriegs kommt Pablo Neruda (Luis Gnecco) auf die schwarze Liste der Regierung. Grund: Seine Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei. Obwohl er gewählter Senator ist, muss der Poet, verfolgt von der Staatsmacht, in den Untergrund gehen. Inspektor Oscar Peluchonneau (Gael Garcia Bernal) bekommt von Chiles Präsident Gonzales Videla (Alfredo Castro) den Auftrag, den beliebten Dichter zu fassen und beim Volk in Misskredit zu bringen. Der aber scheint ihm immer einen Schritt voraus zu sein. Stets findet er Unterschlupf. Er hinterlässt sogar an jeder Station der Flucht noch einen Kriminalroman, den der Kommissar liest und hofft, so auf die Fährte des Staatsfeind-Poeten zu kommen. Doch Oscar Peluchonneau, Sohn einer Prostituierten, wird als Polizist kaum ernst genommen. Im Gegensatz zum berühmten Poeten aus der Oberschicht, wirkt der melancholische, selbstverliebte Staatsdiener mit dünnem Oberlippenbart mehr wie eine groteske, fast schon tragische Gestalt. Denn selbst die einfachen Leute lieben ihren antifaschistischen Dichter, der im Parlament dem Präsidenten so mutig seine Meinung sagte...

Regisseur Pablo Larraín inszeniert sein spannendes Anti-Biopic über den wohl berühmtesten Chilenen der Geschichte zwischen Kammerspiel und Kriminalfilm mit Noir-Anleihen und lakonischem Humor. Dabei zeigt er eine stilistisch illustre Verfolgungsjagd, wie sie auf der Leinwand nur noch in manchen Spätwestern vorkommt. Sein bildgewaltiger Showdown in den schneebedeckten Weiten der imposanten Bergwelt der Anden ist ein filmisches Gedicht.

Seit Jahren arbeitet sich der engagierte Filmemacher an der Geschichte seiner Heimat Chile ab. Nicht zuletzt machte ihn die packende Politsatire „No“, in der er sich mit der Pinochet-Diktatur und ihren Folgen beschäftigt, zum Star des Arthouse-Kinos. Und auch in „Neruda“ zeigt er zwischendurch in scharfen Bildern, wenn Arbeiter verhaftet und mutmaßliche Kommunisten in Lager in der Wüste abtransportiert werden, wo General Pinochet bereits auf sie wartet, die grausame Realität.


NERUDA
Land/Jahr
: Chile / Argentinien / Frankreich / Spanien 2014
Regie: Pablo Larraín
Drehbuch: Guillermo Calderón
Darsteller: Gael García Bernal, Luis Gnecco, Mercedes Moran, Alfredo Castro, Pablo Derqui.
Kamera: Sergio Armstrong
108 Minuten
 

NEU in der Schauburg
DIE GABE ZU HEILEN




Dokumentarfilm über fünf Menschen, die mit ihren besonderen Fähigkeiten auf unkonventionelle Art und Weise die Beschwerden ihrer Patienten lindern oder heilen können.

„Die Gabe zu heilen“ ist eine Geschichte über Menschen mit der Fähigkeit, andere Menschen zu heilen. Sie werden Hellseher, Kräuterhexen und Wunderheiler genannt. Ihre Methoden sind oft skurril. Sie beten Warzen bei abnehmendem Mond weg oder klopfen mit geweihten Kräuterbüscheln den Viehstall aus – archaische Rituale, gepaart mit Aberglauben und Volksmedizin… Lernt man sie näher kennen, sind viele dieser „Wunderheiler“ ganz normale Menschen, die eng mit der christlichen Tradition bzw. ihrer regionalen Kultur verbunden sind. Sie machen das nicht, um damit das große Geld zu verdienen und auch nicht, um sich zu profilieren. Im Film lernt man fünf charismatische „Laienmediziner“ kennen und schaut bei deren Behandlungen zu. Doch was ist dran, wenn diese Heiler behaupten, in andere Menschen hinein schauen zu können – so als hätten sie einen Röntgenblick? Wie können sie die richtigen Rückschlüsse ziehen aus körperlicher Krankheit, biografischen Ereignissen und psychischer Verfassung? Und weshalb bekommen sie keinen Ärger mit der Ärztekammer?

Das Thema Schulmedizin versus Alternativmedizin spaltet unsere Gesellschaft. Heute – im Zuge von Esoterikboom und alternativmedizinischen Moden – tauchen ganz traditionelle Vertreter der Laienmedizin wieder auf. Alte Bäuerinnen und AlmÖhis, die ihr Wissen in die Gegenwart gerettet haben, bekommen plötzlich die Türen eingerannt. Es ist geradezu “in“, zu einem Geistheiler zu gehen. Wir vergessen dabei, dass es Heiler schon immer in unserem Kulturkreis gab. Ein Arzt war auf dem Land oder in entlegenen Tälern einfach zu weit weg, also musste jemand im Dorf mit Kräutern umgehen können oder einfach nur „Seelsorger“ sein. Es wird ganz normalen Menschen über die Schulter geschaut, die keine Neuerfindung einer Esoterikwelle sind. Sie arbeiten mit einer Mischung aus Menschenkenntnis, Lebenserfahrung und Empathie – ganz ohne Röntgenbrille oder Voodoo. Und eben mit ein bisschen mehr, das sich nicht erklären lässt. Und was ist die GABE? Ist es Scharlatanerie, Mystik oder Aberglaube? Sind es Trickbetrüger oder Weltverbesserer? Man glaubt zunächst den Heilern. Sie sind zu gelassen, als dass man ihnen ihr Handeln nicht abnehmen würde, auch wenn man immer ein kleines bisschen skeptisch bleibt. Die Gelassenheit und der gleiche Humor, mit denen sich die Heiler präsentieren, bestimmen auch den Charakter des Films. „Die Gabe zu heilen“ ist nicht zuletzt ein Film über unsere Gesellschaft und ihr Verhältnis zu Heilung.


DIE GABE ZU HEILEN
Land/Jahr: Deutschland 2016
Regie: Andreas Geiger
Laufzeit: 106 Minuten
ohne Altersbeschränkung

 



Das große Frühstückskino in der Schauburg
am 26. Februar 2017

Bedienen Sie sich am Sonntag ab 10.00 Uhr an einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksbuffet mit frischen Brötchen, Croissants, Laugengebäck, Brot, Wurst, Käse, Schinken, Rührei, Speck, Quark, Joghurt, Räucherlachs, Kuchen, Obst und vielen mehr. Dazu Kaffee, Tee, Organgensaft, Kakao, Sekt und ... und ... und  .

Filmbeginn ist dann ab 11.00 Uhr.

Das große Frühstücksbuffett incl. Film nur EURO 13,00

Am Sonntag (26.02.) im Frühstückskino...

Madame Christine und ihre unerwarteten Gäste
Lion
Willkommen bei den Hartmanns

Reservierungs-Telefon: 0721 - 35 000 18