DIE OPEN AIR KINONÄCHTE AM SCHLOSS GOTTESAUE GEHEN IN DIE 2. WOCHE




Die Open Air Kinonächte am Schloss Gottesaue in Karlsruhe gehen in die zweite Woche und die Wetteraussichten versprechen ein warmes und trockenes Wochenende.


Am Freitag sehen Sie „La La Land“ - Kellnerin Mia träumt von einer Schauspielkarriere, Pianist Sebastian möchte eine Jazz-Kneipe eröffnen.Die beiden verlieben sich und kämpfen fortan Seite an Seite für Ihre Zukunft.
Atemberaubende Choreografien, authentische Technicolor-Farb­gebung und dasoriginale CinemaScope-Format entführen uns in die vergangene Zeit der großen Musicals. Verpassen Sie nicht die kongeniale Eröffnungssequenz mit hunderten von Statisten und einer Kamera, die ihres gleichen sucht! 6 Oscars!


Samstag versucht die resolute Belle in „Die Schöne und das Biest“ ihren Vater aus den Fängen eines Ungeheuers zu befreien. Dabei lernt sie die magische Welt in einem verzauberten Schloss kennen und verliebt sich unsterblich. Der bisher erfolgreichste Kinofilm 2017 überzeugt durch prunkvolle Ausstattung, geniale Tricks und gelungene neue Lieder.

Am Sonntag gibt es eine Open Air Premiere des Filmes „Die göttliche Ordnung“ in Anwesenheit der Regisseurin Petra Volpe und der Hauptdarstellerin Marie Leuenberger. Schweiz, 1971, in einem beschaulichen Dorf: Als die Männer über das Wahlrecht für Frauen abstimmen sollen, entwickelt sich eine starke Gruppe, die für weibliche Selbstbestimmung auf die Barrikaden geht. Der zerbrechliche Kosmos der Dorfgemeinschaft steht auf dem Spiel. Warmherzige Parabel über Solidarität und Gleichberechtigung.



Die Vorstellungen beginnen um 21.30 Uhr, die Abendkasse und der Biergarten am Schloss sind ab 19.00 Uhr geöffnet. Vorverkauf der Karten in der Schauburg, im Ticketforum in der Postgalerie, beim Musikhaus Schlaile, im Ticketoffice 24 im Hbf. oder per Internet unter
www.openair-karlsruhe.de
 


NEU in der Schauburg
DUNKIRK
auch in englischer Originalfassung


Der neue Film „Dunkirk“ von Christopher Nolan erzählt von der Evakuierungsaktion Operation Dynamo, durch die während des Zweiten Weltkrieges britische, belgische und französische Soldaten aus der von deutschen Truppen eingekesselten Stadt Dünkirchen befreit wurden.

Nordfrankreich im Zweiten Weltkrieg. Hunderttausende britischer und alliierter Truppen sind vom Feind eingeschlossen. Am Strand von Dünkirchen haben sie sich bis ans Meer zurückgezogen – und befinden sich in einer ausweglosen Situation. Die Alliierten beschließen eine beispiellose Rettungsaktion...


Regisseur Christopher Nolan („Interstellar“, „Inception“, „The Dark Knight“-Trilogie) präsentiert den epischen Action-Thriller „Dunkirk“.  Nolan inszenierte „Dunkirk“ nach seinem eigenen Originaldrehbuch in einer Mischung aus IMAX®- und 65mm-Filmaufnahmen.  Zu Beginn von „Dunkirk“ sind.  Zum Ensemble des Films zählen Fionn Whitehead, Tom Glynn-Carney, Jack Lowden, Harry Styles, Aneurin Barnard, James D’Arcy und Barry Keoghan sowie Kenneth Branagh („My Week with Marilyn“, „Hamlet“, „Henry V.“), Cillian Murphy („Inception“, die „The Dark Knight“-Trilogie), Mark Rylance („Bridge of Spies – Der Unterhändler“ „Wölfe“) und Tom Hardy („The Revenant – Der Rückkehrer“, „Mad Max: Fury Road“, „Inception“).  Die Produktion verantworten Nolan und Emma Thomas („Interstellar“, „Inception“, die „The Dark Knight“-Trilogie). Jake Myers („The Revenant – Der Rückkehrer“, „Interstellar“, „Jack Reacher“) ist als Executive Producer beteiligt.  Zum kreativen Team von „Dunkirk“ gehören Kameramann Hoyte van Hoytema („Interstellar“, „Spectre“, „The Fighter“), Produktionsdesigner Nathan Crowley („Interstellar“, die „The Dark Knight“-Trilogie), Cutter Lee Smith (die „The Dark Knight“-Trilogie, „Elysium“), Kostümdesigner Jeffrey Kurland („Inception“, „Bullets Over Broadway“) und der für die visuellen Effekte verantwortliche Andrew Jackson („Mad Max: Fury Road“). Die Musik wurde von Hans Zimmer (die „The Dark Knight“-Trilogie) komponiert.  Gedreht wurde an Schauplätzen in Frankreich, Holland, Großbritannien und Los Angeles.


Die Schauburg zeigt als eines von nur fünf Kinos in Deutschland Christopher Nolans Film so, wie er vom Regisseur konzipiert wurde: im atemberaubenden 70mm-Format auf der gekrümmten Cinerama-Bildwand und mit 6-Kanal-Datasat-Digitalton. Es werden sowohl Vorstellungen in der Originalfassung als auch in der deutschen Fassung angeboten.

DUNKIRK
Land/Jahr: USA, Großbritannien 2017
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: Tom Hardy, Cillian Murphy, Sir Kenneth Branagh
107 Minuten
ab 12 Jahren


 


NEU in der Schauburg
THE PARTY
auch in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln


Die künftige Ministerin im Schattenkabinett lädt ihre besten Freunde zur intimen Feier ins traute Heim. Doch das Fest gerät unerwartet zum Fiasko. Ein cineastisches Feuerwerk vom Feinsten mit einem exzellenten Ensemble.

Die Politikerin Janet (Kristin Scott Thomas) hat allen Grund, die Korken knallen zu lassen. Gerade wurde sie zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett ihrer Partei gekürt. Zum Umtrunk im trauten Heim erscheinen die langjährige Freundin April (Patricia Clarkson) samt deutschem Gatten Gottfried (Bruno Ganz). Desweiteren das intellektuelle Lesbenpärchen Martha (Cherry Jones) und Jinny (Emily Mortimer), das gleichfalls Grund zum Feiern hat. Last not least der junge Investmentbanker Tom (Cillian Murphy), dessen Ehefrau Marianne sich „leider etwas verspätet“, wie er wortreich betont. Während Hausherr Bill (Timothy Spall) etwas griesgrämig seinen Rotwein schlürft und am geliebten Plattenspieler für die Musik sorgt, plaudern die Ladys angeregt in der Küche. Trotz Karrieresprung ist sich die künftige Ministerin fürs Häppchen-Backen nicht zu schade. Der auffallend nervöse Tom flüchtet derweil erst einmal ins Badezimmer. Koks mag zum Handwerkszeug des Karrieristen gehören - aber was versteckt er unter seinem maßgeschneiderten Jackett? Ein Sektkorken, der die Fensterscheibe zerbrechen lässt, wird noch mit „Scherben bringen Glück“-Sprüchen bekichert. Dann folgt der richtige Hammer: „Ich habe eine Ankündigung zu machen!“ grummelt Bill. Seine Erklärung schlägt ein wie eine Bombe und wird alle Anwesenden aus der Bahn werfen. Die eine schreibt noch hastig eine SMS. Der andere verschwindet abermals im Badezimmer. Aber selbst der ewige Optimist und New-Age-Guru Gottfried erkennt: „Das ist keine sehr gute Situation!.“

Ein Kammerspiel in Echtzeit? Da muss das Drehbuch schon ein sehr gut sortiertes Figurenkabinett, plausible Konflikte sowie ein perfektes Timing aufbieten. Nicht nur all das gelingt der britischen Autorin und Regisseurin Sally Potter mit scheinbar müheloser Eleganz. Ihr russischer Kameramann Aleksei Rodionov (mit dem schon „Orlando“ und „Yes“ entstanden), zaubert in dem beengten Wohnraum kunstvolle Tableaus in Schwarz-Weiß - selbst die schnöde Mülltonne im Garten bekommt in diesem dynamisch visuellen Konzept eine ganz besondere Bedeutung. Richtig zünden kann solch eine bitterböse Burleske über die feine Akademiker-Gesellschaft und ihre Abgründe freilich nur mit einem hochkarätigen Ensemble. Die Spielfreude dieser charismatischen Sieben überzeugt in jeder Szene. Ganz genüsslich spielt man sich die Bälle und Pointen zu, ob beim philosophisch-existentialistischen Wortgefecht („Männer sind nicht die Feinde!“) - oder dem ganz banalen Faustschlag..


THE PARTY
Land/Jahr: Großbritannien 2017
Regie: Sally Potter
Darsteller: Patricia Clarkson, Bruno Ganz, Cherry Jones
71 Minuten
ab 12 Jahren


 

NEU in der Schauburg
PARADIES



Exilrussin Olga, die in Frankreich als Moderedakteurin arbeitet, engagiert sich für die französische Widerstandsbewegung und versteckt jüdische Kinder in ihrer Wohnung. Als sie auffliegt, landet sie erst im Gefängnis und als ihr Gönner dort verschwindet, im KZ. Dort trifft sie Helmut, eine alte Flamme aus besseren Zeiten. Der hochrangige SS-Offizier und überzeugte Anhänger von Hitlers Traum vom deutschen Paradies und Olga beginnen eine Affäre, Olga hofft durch die Beziehung fliehen zu können.

Vielfach ausgezeichneter Schicksalsreigen aus dem Zweiten Weltkrieg, u.a. mit dem Silbernen Löwen für Regiealtmeister Andrei Kontschalowski. Kameramann Alexander Simonov liefert berückende Schwarz-Weiß-Bilder, die im Kontrast zum harschen Geschehen stehen. Auch die Schauspieler, vor allem Julia Wjsotskaja, die bereits in Kontschalowskis "Dom durakov - La maison de fous" eine Hauptrolle spielte, glänzen in dem episodisch anmutenden Drama, das in deutsch-russischer Zusammenarbeit entstand.


PARADIES
Land/Jahr
: Russland, Deutschland 2016
Regie: Andrej Konchalowski
Darsteller: Julia Wjsotskaja, Christian Clauß, Philippe Duquesne
132 Minuten
ab 12 Jahren


 


 

Großes Frühstückskino in der Schauburg
macht Sommerpause

Das große Kinofrühstück am Sonntag in der Schauburg macht Sommerpause bis Mitte September 2017.