OPEN AIR KINO-NÄCHTE AM SCHLOSS GOTTESAUE
vom 19. Juli bis 15. September 2019

 



Vom 19. Juli bis 15. September 2019 ist es wieder soweit: Die Open Air Kinonächte am Schloss Gottesaue öffnen ihre Pforten.

Jeden Abend ab 19.00 Uhr ist Einlass, es gibt einen gemütlichen Biergarten und verschiedene gastronomische Angebote. Selbstverständlich gibt es auch frisches Popcorn, das gehört schließlich zu einem Kinoabend dazu.


Am Freitag 19. Juli eröffnet die diesjährige Saison mit der französischen Komödie „Made in China“. Weil die Geburt seines Kindes kurz bevorsteht, will sich ein Franzose asiatischer Herkunft nach Jahren der Trennung wieder mit seinem Vater versöhnen. Charmante Komödie über das sich Lösen oder Festhalten an heimatlichen Traditionen. Der Hauptdarsteller und Drehbuchautor des Filmes, Frédéric Chau, wird am Open Air Kino anwesend sein.

Am Samstag 20.7. steht „Reiss aus - Zwei Menschen. Zwei Jahre. Ein Traum“ auf dem Programm. Für sechs Monate wollten Lena Wendt und Ulrich Stirnat eine Auszeit nehmen und mit einem Gelände-wagen von Hamburg nach Südafrika fahren. Aus den sechs Monaten wurden schließlich zwei Jahre. Ein sehr persönlicher Reisefilm. Die beiden Protagonisten werden zur Vorstellung anwesend sein.

Sonntag 21.7.wird die Premiere von „Cleo“ am Schloss Gottesaue gegeben. Verspielt und voller Originalität erzählt Regisseur Erik Schmitt eine Liebesgeschichte in Berlin, die die Gegenwart der Metropole mit ihrer mystischen Vergangenheit vermischt. Einer der originellsten und ungewöhnlichsten deutschen Filme der jüngeren Vergangenheit. Die Hauptdarsteller Marleen Lohse und Jeremy Mockridge sowie Regisseur Erik Schmitt und Produzent Fabian Gasmia werden sie am Schloss Gottesaue begrüßen und in den Film einführen.




NEU in der Schauburg
AUSGEFLOGEN

auch in französischer Originalfassung

 


Als ihre jüngste Tochter zum Studieren ins Ausland möchte, beginnt die Mutter damit, sie mit dem Handy zu filmen, um so Erinnerungen zu konservieren. Bittersüßer Film, in dem sich Eltern bei vielen Szenen wiedererkennen werden.

Héloïse (Sandrine Kiberlain) hat drei Kinder. Zwei sind bereits von zuhause ausgezogen, das dritte schickt sich an, denn Tochter Jade (Thaïs Alessandrin) muss nur noch ein gutes Abi hinlegen, dann geht es zum Studieren nach Kanada. Héloïse muss sich mit dem Gedanken erst noch anfreunden. Allein zu sein, sich nicht mehr um jeden kümmern zu müssen. Die letzten Tage werden darum um so kostbarer und sie versucht, die Erinnerungen mit Handy-Videos zu konservieren. Aber letzten Endes ist das der Weg, den alle Familien gehen. Irgendwann verlassen die Kinder das Haus, aber das ist für die Eltern auch eine Chance, wieder mehr für sich selbst zu leben.

Für die Hauptrolle dachte Lisa Azuelos sofort an Sandrine Kiberlain, die innerhalb von zwei Tagen, nachdem sie das Drehbuch gelesen hatte, auch zusagte. Ihr gefiel wohl das, was die Filme von Azuelos schon immer ausgemacht hat: Dass sie mit einer entwaffnenden Offenheit und Ehrlichkeit erzählt. Sie greift dabei auf ihre eigenen Gefühlswelten zu, ist sich aber zurecht sicher, dass diese eine Allgemeingültigkeit haben. Menschen fühlen, wie sie fühlen – da unterscheidet sich kaum einer vom anderen. Eben darum funktionieren Azuelos‘ Filme aber auch so gut, weil sie in vielen Zuschauern Emotionen schüren. Das gestaltet Azuelos hier mit sicherer Hand. Sehr schön sind die gegenwärtigen Momente, die immer wieder mit denen von vor zwölf Jahren abwechseln, als die Kinder noch klein waren. Das illustriert die Erinnerungen der Hauptfigur, die ihrer erwachsenen Tochter dabei zusieht, wie sie die Rinde vom Brot abschneidet und sich erinnert, wie sie selbst das für Jade getan hat, als diese noch klein war. Letztlich sind es auch diese Momente, die „Ausgeflogen“ zu einem guten Film werden lassen. Alles in allem ein schöner, unaufgeregter Film über einen Lebensabschnitt, in dem manches endet, aber anderes beginnt. Beim Schlussbild darf man dann auch ruhig gerührt sein, schließt sich hier doch der Kreis für Héloïse und Jade – die eine fühlt sich jetzt klein, die andere ist großgeworden.

AUSGEFLOGEN
Land/Jahr: Frankreich 2019
Regie & Drehbuch: Lisa Azuelos
Darsteller: Sandrine Kiberlain, Thaïs Alessandrin, Victor Belmondo
87 Minuten
ab 6 Jahren


 



NEU in der Schauburg
MADE IN CHINA - DAS LEBEN SPRICHT FRANZÖSISCH
auch in französischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln



Weil die Geburt seines Kindes kurz bevorsteht, will sich ein Franzose asiatischer Herkunft nach Jahren der Trennung wieder mit seinem Vater versöhnen. Charmante Komödui über das sich Lösen oder Festhalten an heimatlichen Traditionen.

Wer Francois heißt, muss ganz klar Franzose sein (Belgier, Schweizer oder Franko-Kanadier gehen freilich auch). Der Pariser Fotograf mit nämlichem Vornamen, den Frédéric Chau in dieser nach seiner Idee entwickelten Filmkomödie spielt, fühlt und spricht wie ein kultivierter intellektueller Franzose. Seine asiatische Herkunft lässt sich allerdings nicht leugnen. Die Verbindungen zur Heimat und der Familie hat er aber schon eine gute Weile lang gekappt. Der Grund, dass Francois nach zehn Jahren Sendepause wieder Kontakt zu seiner elterlichen Familie und den Verwandten aufnimmt, hat mit der bevorstehenden Geburt seines Kindes zu tun. Seine Frau Sophie (Julie de Bona), eine waschechte Bretonin, legt ihrem Mann eine Versöhnung ans Herz, doch weil der Vater ein Sturkopf ist, klappt das mit der Kontaktaufnahme und Übermittlung der freudigen Botschaft nicht ganz wie gewünscht...

Der ernste und im Grunde universelle Gedanke hinter der Geschichte widmet sich vor allem der Frage der Identität eines Menschen, der es sich nicht aussuchen kann, in welches Umfeld er hineingeboren wird. Im Grundsatz geht es um das Wesen von Familien und wie sie sich über ihre Herkunft, ihre Erfahrungen und Erinnerungen, Verwerfungen und Konflikte definieren und der Einzelne darin immer als Teil des Ganzen zu sehen ist – unabhängig zu welcher Gesellschaft er sich persönlich hingezogen fühlt. Dass die alte und die junge Einwanderergeneration nicht zusammenfinden, kommt einem irgendwie bekannt vor – da geht es den Pariser Chinesen nicht anders als anderen Familien mit Migrationshintergrund. Und stimmt ja auch: das Problem ist kein explizit chinesisches, sondern übertragbar auf viele andere Communities, die sich in der neuen Heimat ein Stück ihrer ursprünglichen Kultur bewahren wollen.

Hauptdarsteller und Drehbuchautor Frédéric Chau wird am Freitag 19.7. persönlich mit seinem Film „Made in China“ die Open Air Kinonächte am Schloss Gottesaue eröffnen.


MADE IN CHINA - DAS LEBEN SPRICHT FRANZÖSISCH
Land/Jahr: Frankreich 2018
Regie: Julien Abraham
Darsteller: Frédéric Chau, Medi Sadoun, Julie de Bona, Steve Tran, Bing Yin, Mylène Jamanoï
88 Minuten
ohne Altersbeschränkung


 

NEU in der Schauburg
DER KÖNIG DER LÖWEN

in englischer Originalfassung


Ein Löwenjunge muss sich seinen legitimen Platz als Thronfolger erkämpfen. Der Disney-Klassiker in neuem Gewand – nicht als Zeichentrickfilm, sondern als State-of-the-Art computeranimiertes Spektakel.

In den unendlichen Weiten Afrikas wird ein künftiger König geboren: Simba, das lebhafte Löwenjunge, vergöttert seinen Vater, König Mufasa, und kann es kaum erwarten, selbst König zu werden. Doch sein Onkel Scar hegt eigene Pläne, den Thron zu besteigen, und zwingt Simba, das Königreich zu verlassen und ins Exil zu gehen. Mit Hilfe eines ausgelassenen Erdmännchens namens Timon und seines warmherzigen Freundes, des Warzenschweins Pumbaa, lernt Simba erwachsen zu werden, die Verantwortung anzunehmen und in das Land seines Vaters zurückzukehren, um seinen Platz auf dem Königsfelsen einzufordern.


Regisseur Jon Favreau hat für die Stimmen der Originalfassung ein namhaftes Schauspieler-Ensemble verpflichtet: Donald Glover („Atlanta”, „Solo: A Star Wars Story”) spricht Simba, Superstar Beyoncé Knowles-Carter („Dreamgirls”) seine Freundin Nala, James Earl Jones („Feld der Träume”) den weisen Mufasa, dem er bereits im Animationsklassiker von 1994 seine Stimme lieh. Chiwetel Ejiofor („Doctor Strange”, „Twelve Years A Slave”) verkörpert Simbas bösartigen Onkel Scar, und das unvergessliche Duo Timon und Pumbaa wird von Seth Rogen („Sausage Party“, „Bad Neighbors“) und Billy Eichner („American Horror Story“) gesprochen. Auch hinter der Kamera hat sich eine Riege von preisgekrönten Künstlern versammelt: Das Drehbuch stammt von Jeff Nathanson („Catch Me If You Can“, „Pirates of the Caribbean: Salazars Rache“). Der Visual Effects Supervisor ist Rob Legato, der für seine Arbeit an „The Jungle Book“, „Hugo“ und „Titanic“ mit dem Oscar® ausgezeichnet wurde. Der fünf Mal für den Oscar® nominierte Caleb Deschanel („Jack Reacher“, „Der Patriot“, „Werk ohne Autor“) ist für die Bildgestaltung zuständig, das Szenenbild übernahm James Linlund („Marvels The Avengers“).


DER KÖNIG DER LÖWEN

Land/Jahr: USA 2019
Regie: Jon Favreau
Laufzeit: 118 Minuten
FSK: 6


 


 

Großes Frühstückskino in der Schauburg
macht Sommerpause


Das große Kinofrühstück am Sonntag in der Schauburg macht Sommerpause bis Mitte September 2019.