TRAUMFABRIK-
BIG BROTHER / Surveillance Cinema
in der Schauburg
SNOWDEN

am Sonntag, 25. Februar um 15 Uhr  in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln
 


Die aktuelle Filmreihe „Traumfabrik“ in der Schauburg widmet sich dem Thema „Big Brother – Surveillance Cinema“ und untersucht werden die verschiedenen Ausprägungen, Zusammenhänge und Konsequenzen des „Big Brother Staats“ – vor und nach Orwell, von den 1930er Jahren bis in die Gegenwart.

Am Sonntag, 25. Februar um 15 Uhr wird als vorletzter Film der aktuellen Filmreihe „Snowden“ gezeigt. Regisseur Oliver Stone ist schon oft als Chronist amerikanischer Zeitgeschichte und ihrer Alpträume hervorgetreten: mit der Vietnamkriegs-Trilogie (angefangen mit „Platoon“), mit der TV-Dokumentation „The Untold History of the United States“, mit seinen Porträts von US-Präsidenten (von „JFK“ über „Nixon“ zu „W.“ Bush) oder von Medienstars und ihrer Generation („The Doors“). Seine Filmbiographie des Whistleblowers Edward Snowden steht in dieser Reihe gesellschaftskritischer Bestandsaufnahmen. „Edward … wird als desillusionierter Idealist vorgestellt, als ernsthafter junger Mann, dessen Erfahrungen ihn dazu führen, akzeptierte Wahrheiten zu bezweifeln und die Weisheit der Herrschaft zu hinterfragen“ (New York Times).


Vor dem Film gibt es eine Einführung von Wolfgang Petroll und im Anschluss an die Vorführung Gelegenheit zum Filmgespräch.

SNOWDEN
Land/Jahr: USA, Deutschland 2016
Regie: Oliver Stone
Darsteller: Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley, Tom Wilkinson


 



                

 

NEU in der Schauburg
DOCTEUR KNOCK - EIN ARZT MIT GEWISSEN NEBENWIRKUNGEN
auch in franzöischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln




Ein Ex-Ganove mit Medizinstudium siedelt sich in einem Dorf an und nimmt die Einwohner mittels erfundener Diagnosen aus. Schwarzhumorige Feelgood-Komödie aus Frankreich mit Superstar Omar Sy in einer Paraderolle.

Dr. Knock (Omar Sy) ist ein sympathischer Ex-Ganove, der nicht nur auf den rechten Weg gefunden, sondern es sogar bis zu einem abgeschlossenen Medizinstudium gebracht hat. Trotzdem schlummert immer noch ein Filou in ihm. Als er in dem verschlafenen Nest Saint-Mathieu aufschlägt, führt er denn auch nichts Gutes im Schilde. Er will die quietschfidelen und vor Gesundheit strotzenden Dorfbewohner überzeugen, dass sie alle an der einen oder anderen Krankheit leiden. Der Trick: Er muss für jeden Einzelnen nur das passende Zipperlein finden. Weil sich Dr. Knock als Meister der Verführung und Manipulation erweist, klimpert schon bald das Geld in seiner Kasse. Doch dann passieren zwei Dinge, die Knock aus der Fassung bringen. Zum einen taucht eine dunkle Gestalt aus seiner Vergangenheit auf und zum anderen erkrankt der Arzt selbst an einer Krankheit, gegen die es kein Heilmittel gibt: der Liebe.

Frankreichs Superstar und Multitalent Omar Sy („Plötzlich Papa“, „Inferno“, „Ziemlich beste Freunde“) glänzt in der schwarzhumorigen Feelgood-Komödie „Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ als Gauner, dem man nicht böse sein kann. Basierend auf einem gefeierten Theaterstück aus den 1920er Jahren, ist der Film von Lorraine Levy („Der Sohn der Anderen“, „Wenn wir zusammen sind“) bereits die vierte Kinoadaption des unverwüstlichen Stoffes. Levy wählte eine Dorfidylle im sonnigen Südfrankreich als Schauplatz. Doch die größte Veränderung betrifft den Helden: Im Stück ist Dr. Knock ein grausamer, zynischer Megalomane, Omar Sy hingegen macht aus der bösen Figur einen skurrilen modernen Helden, der trotz seiner Verfehlungen durch und durch sympathisch bleibt. Ein wunderbar, hinreißender Spaß mit typisch französischem Charme.


DOCTEUR KNOCK - EIN ARZT MIT GEWISSEN NEBENWIRKUNGEN
Land/Jahr: Frankreich 2017
Regie: Lorraine Levy
Drehbuch: Lorraine Levy
Darsteller: Omar Sy, Alex Lutz, Ana Girardot, Sabine Azéma, Pascal Elbé, Andréa Ferréol.
113 Minuten
ab 6 Jahren

 


NEU in der Schauburg
DIE VERLEGERIN



Noch vor „Watergate“ deckte die „Washington Post“ einen anderen Skandal auf: die „Pentagon Papers“. Hat die Presse das Recht, solche hochgeheimen Informationen publik zu machen? Genau darum geht es im neuen Film von Steven Spielberg, der mit seinem Engagement und seiner packenden Erzählung in der Tradition großer Journalistenfilme steht.

Katharine „Kay“ Graham (Meryl Streep) hat diesen Job nie gewollt, und vielleicht ist sie für ihn auch nicht geschaffen. Sie ist Vorstandsvorsitzende des Verlags, der die renommierte „Washington Post“ herausbringt. Nervös bereitet sie sich auf eine wichtige Sitzung vor. Und bringt, allein unter einem Dutzend Männern, kein Wort heraus. Zu dumm – immerhin geht es um den geplanten Börsengang der Zeitung. Und kurz darauf um noch sehr viel mehr. Es beginnt damit, dass Daniel Ellsberg (Matthew Rhys) im Pentagon Tausende von Papieren über den Vietnam-Krieg kopiert und hinausschmuggelt. Geheime und brisante Informationen, die gleich vier US-Präsidenten betreffen. Zuerst kriegt die „New York Times“ Wind von der Sache. Doch dann landet ein Karton mit den sogenannten „Pentagon Papers“ auf dem Schreibtisch von Ben Bradley (Tom Hanks), Chefredakteur der „Post“. Was für ein Skandal, was für eine Geschichte! Drucken oder nicht? Immerhin geht es hier um die Veröffentlichung von Geheimdienstinformationen. Doch dann gibt Kay Graham ihr Okay, die Druckmaschinen rollen. Es kommt, wie es kommen muss: Das Weiße Haus zieht vor Gericht.

In der nun folgenden Gerichtsverhandlung geht es um nichts weniger als die Pressefreiheit. Spielberg macht von vornherein klar, auf wessen Seite er steht, auch durch die Wahl seiner Schauspieler. Meryl Streep und Tom Hanks verleihen ihren Rollen Gewicht, Ernsthaftigkeit und Integrität. Die größte Wandlung macht dabei Kay Graham durch. Sie muss lernen, ihre Stimme zu erheben, ihre Ängste zu verlieren, sich durchzusetzen und sich zu entscheiden. Wenn sie nach der Urteilsverkündung durch einen Spalier von begeisterten Frauen geht, hat sie auch etwas für die Emanzipation der Frau getan. „Die Verlegerin“ steht mit der packenden Erzählung und dem brisanten Anliegen in der Tradition der großen Journalistenfilme, von „Sein Mädchen für besondere Fälle“ bis „Network“. Auch hier sind die Journalisten Fürsprecher der Demokratie und Verschwörer gegen die Mächtigen. Das Klimpern der Schreibmaschinen, das Rattern der Telex-Geräte und das Klingeln der Telefone im Großraumbüro zeugen davon: Hier wird hart gearbeitet, hier wird nach der Wahrheit gesucht, hier wird das journalistische Ethos verteidigt. Das war damals richtig, und ist es heute nicht minder.


DIE VERLEGERIN
Land/Jahr: USA 2017
Regie: Steven Spielberg
Darsteller: Meryl Streep, Tom Hanks, Alison Brie, Bob Odenkirk, Sarah Paulson
115 Minuten
 



Das große Frühstückskino in der Schauburg
am 25. Februar 2018


Bedienen Sie sich am Sonntag ab 10.00 Uhr an einem reichhaltigen und abwechslungsreichen Frühstücksbuffet mit frischen Brötchen, Croissants, Laugengebäck, Brot, Wurst, Käse, Schinken, Rührei, Speck, Quark, Joghurt, Räucherlachs, Kuchen, Obst und vielen mehr. Dazu Kaffee, Tee, Organgensaft, Kakao, Sekt und ... und ... und  .

Filmbeginn ist dann ab 11.00 Uhr.

Das große Frühstücksbuffet incl. Film nur EURO 14,00

Am Sonntag (25.02.) im Frühstückskino...

Docteur Knock - Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen
Das Leben ist ein Fest
Die Verlegerin

Reservierungs-Telefon: 0721 - 35 000 18