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MET Opera Sommer-Opernfestival in der Schauburg
Georges Bizet: CARMEN

am Sonntag, 12. Juli um 11 Uhr

 


MET Opera Sommer-Opernfestival in der Schauburg. Ab Sonntag, den 12. Juli zeigt die Schauburg alle zwei Wochen um 11 Uhr die attraktivsten Werke des Opernrepertoires der Metropolitan Opera in New York.

Kommenden Sonntag, den 12.07. um 11 Uhr wird CARMEN von Georges Bizet mit Elĩna Garanča und Roberto Alagna gezeigt.


Die realistische Milieuschilderung, Dramatik und schicksalhafte Tragik machten Carmen zu einem Vorläufer des Verismo. Wegen dieser vom Publikum als „krass“ empfundenen Handlungsdarstellung wurde die Uraufführung am 3. März 1875 in der Opéra-Comique eher ablehnend aufgenommen. Bald darauf jedoch wurde Carmen zu einem der größten Welterfolge der Operngeschichte, den der Komponist allerdings nicht mehr erlebte.

Sevilla um 1830. Auf dem Platz vor einer Tabakfabrik beobachten Soldaten die Passanten. Unter ihnen ist das Bauernmädchen Micaëla auf der Suche nach Don José. Die Soldaten versuchen mit Micaëla zu flirten, aber sie läuft davon. Als die Fabrik-Sirene erschallt, versammeln sich die Männer Sevillas, um den Arbeiterinnen zuzuschauen – vor allem ihrer Favoritin, der Zigeunerin Carmen. Sie erzählt ihren Verehrern, dass die Liebe keinerlei Gesetzen gehorche. Carmen becirct Don José und wirft im kokettierend eine Blume zu, die er aufhebt.


Georges Bizet: CARMEN

Aufzeichnung vom 16.01.2010
167 Minuten
Besetzung:
Carmen - Elīna Garanča
Don José - Roberto Alagna
Escamillo - Mariusz Kwiecien
Micaëla - Barbara Frittoli
Dirigent: Yannick Nézet-Séguin
Inszenierung: Richard Eyre
Bühnenbild und Kostüme: Rob Howell
Choreographie: Christopher Wheeldon
Licht: Peter Mumford




NEU in der Schauburg
EINE GRÖSSERE WELT



 


Geister, die den Körper verlassen und auf Reisen gehen, vielleicht sogar Verstorbene treffen? So erzählt der Film die wahre Geschichte der Französin Corine Sombrun, die nach dem Tod ihres Mannes in die Mongolei reist, um ethnografische Tonaufnahmen zu sammeln. Sie nimmt an einer schamanischen Seance teil und begreift, daß sie selbst eine Schamanin ist. Cecile de France ist in der Hauptrolle eine Wucht.

Es beginnt mit einer leidenschaftlichen Liebeszene. Mann und Frau schlafen miteinander. Doch weil die Kamera so nah an ihren Körpern ist und ein weißes Laken sie wie eine Welle umspielt, hat diese Szene etwas Unwirkliches. Und in der Tat: Die Frau wacht am Morgen allein auf, sie hat geträumt, der Platz neben ihr ist leer. Denn ihr Mann ist verstorben. Corine, so der Name der Frau, ist seitdem nicht mehr dieselbe. Sie arbeitet als Tontechnikerin in einem Musikstudio. Doch als ihr wieder einmal ein Fehler unterläuft, schickt ihr Chef sie kurzerhand in die Mongolei, um ethnografische Tonaufnahmen zu sammeln, Gesänge vor allem, aber auch Trommeln. Corine darf sogar an einer schamanischen Séance teilnehmen. Doch schon bei den ersten Trommelschlägen fangen ihre Hände zu zittern an. Corine fällt in Trance, sie wähnt sich im Jenseits und läuft auf eine Tür in der Ferne zu. Der Zuschauer ist so irritiert wie Corine selbst. Ihr wird eröffnet, dass sie selber eine Schamanin sei und nun lernen müsse, mit den Geistern umzugehen.

Regisseurin Fabienne Berthaud („Barfuss auf Nacktschnecken“) nähert sich dem Thema ihres Films mit großer Ernsthaftigkeit. Da ist kein falscher Ton, keine Unaufrichtigkeit. Großen Anteil daran hat auch die wunderbare Cécile de France. Einmal steht sie allein in der mongolischen Steppe und schreit mehrmals laut „Merde!“ – was ihren inneren Konflikt drastisch auf den Punkt bringt. Eine große Rolle spielt auch die Landschaft: weit, karg, schön, von den Menschen unverbaut, weil sie noch immer in Zelten leben.


EINE GRÖSSERE WELT

Land/Jahr: Frankreich, Belgien 2019
Regie: Fabienne Berthaud
Darsteller: Cécile de France, Narantsetseg Dash, Tserendarizav Dashnyam, Ludivine Sagnier, Arieh Worthalter, Steven Laureys, Catherine Saleé

100 Minuten
ab 12 Jahren




NEU in der Schauburg
HELMUT NEWTON - THE BAD AND THE BEAUTIFUL

Voice-Over Fassung

 


Anlässlich des 100. Geburtstags von Helmut Newton im Jahr 2020 erzählt Gero von Boehms Dokumentarfilm HELMUT NEWTON – THE BAD AND THE BEAUTIFUL nicht nur die berührende Lebensgeschichte des in Berlin geborenen jüdischen Fotografen, sondern er wirft dabei einen besonderen Blick auf sein nicht unumstrittenes Oeuvre.

Er war einer der Großmeister der Fotografie. Helmut Newton – elegant, verspielt, erfinderisch, provokativ, inspirierend – und inspiriert durch scharfe Beobachtungen und tiefe Kindheitswurzeln im Berlin der Goldenen Zwanziger. Berlin war seine Stadt – und er war Berlin. Aber er war auch ein Kosmopolit.

Im Film kommen außer dem einzigartigen Frauen-Porträtisten Helmut Newton ausschließlich Frauen zu Wort: Marianne Faithfull, Claudia Schiffer, Charlotte Rampling, Grace Jones, Nadja Auermann, Isabella Rossellini, Anna Wintour, Hanna Schygulla und seine Ehefrau June Newton, aber auch die amerikanische Intellektuelle Susan Sontag.


HELMUT NEWTON - THE BAD AND THE BEAUTIFUL

Land/Jahr: Deutschland 2020
Regie: Gero von Boehm
Darsteller: Helmut Newton
93 Minuten
ohne Altersbeschränkung


 


KLASSIKER in der Schauburg
UHRWERK ORANGE
am Freitag, 10. Juli um 19 Uhr

 


Im London der Zukunft sorgt der junge Alex mit seiner Gang nachts für Randale. Er landet im Gefängnis und muss als Versuchskaninchen für eine neue, wissenschaftliche Methode herhalten, bei der man ihm im Schockverfahren den Agressionstrieb nimmt. Wieder in Freiheit fällt der jetzt wehrlose Alex einem seiner früheren Opfer in die Hände. Nach einem Selbstmordversuch wird Alex' "Heilung" wieder rückgängig gemacht…

Am Freitag, den 10.07. um 19 Uhr zeigt uns Meisterregisseur Kubricks zynisch-brillante Zukunftssatire eine Welt, in der der Mensch restlos manipulierbar geworden ist. Der filmische Geniestreich, der wegen seiner ballettartig ästhetisierten Gewaltszenen noch immer schockiert, gilt längst als Meilenstein der Filmgeschichte.

UHRWERK ORANGE

Land/Jahr: Großbritannien 1971
Regie: Stanley Kubrick
Darsteller: Malcolm McDowell, Michael Bates, Patrick Magee
137 Minuten
ab 16 Jahren


 


KLASSIKER in der Schauburg
SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD
am Samstag, 11. Juli um 20 Uhr in Gedenken an den großartigen Ennio Morricone

 


Am Samstag, den 11.07. um 20 Uhr zeigt dieses Italowestern-Märchen die Revision der Geschichte.

Anfang des 20. Jhs. hatten die italienischen Futuristen den musikalischen Wert von Geräuschen entdeckt. In Sergio Leones Italowestern vereinen sich das Quietschen eines Windrads, das Pfeifen einer Lokomotive, das Zirpen von Grillen, Flattern von Vögeln und natürlich Schüsse mit der Musik von Ennio Morricone und ihren Leitmotiven in unkonventioneller Instrumentierung (E-Gitarre, Banjo, Cembalo, verstimmtes Klavier, Vokalisen). Am Ende wird die Mundharmonika als Instrument des Sadismus und der Rache enthüllt.

Es war einmal – der Eisenbahnbau durch den Wilden Westen wird hier nicht als Zivilisationsgeschichte erzählt, sondern als blutiges Märchen mit Antihelden in opernreifer Inszenierung, mit der genialen Filmmusik von Ennio Morricone. Tarantinos Lieblingsregisseur Sergio Leone revidiert in seinem transkulturellen Western die Legende.

SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD

Land/Jahr: Italien 1968
Regie: Sergio Leone
165 Minuten
ab 16 Jahren
Mit Charles Bronson, Henry Fonda, Claudia Cardinale, Jason Robards, Gabriele Ferzetti. Musik: Ennio Morricone

 


KLASSIKER in der Schauburg
Alfred Hitchcocks: ÜBER DEN DÄCHERN VON NIZZA

am Sonntag, 12. Juli um 12 Uhr

 


Der Meisterdieb John Robie (Cary Grant) hat sich an die französische Riviera zurückgezogen und genießt dort den Ruhestand, als sich eine Serie von Diebstählen ereignet, die nach seiner Methode verübt werden. Um seine Unschuld zu beweisen, versucht Robie, den Übeltäter zu entlarven. Dabei lernt er die Amerikanerin Frances Stevens (Grace Kelly) kennen und lieben, doch die Romanze findet ein jähes Ende, als die Juwelen ihrer Mutter gestohlen werden. Im Rahmen eines Maskenballs versucht Robie den wahren Dieb zu fassen und Frances zurückzugewinnen.

Sonntag, den 12.07. um 12 Uhr unterhält Sie diese zeitlos amüsante, temperament- und geistvolle Kriminalhumoreske, die mit spitzzüngigen Dialogen und einem raffiniert verschlungenen Spannungsknoten vorzüglich.


Alfred Hitchcocks: ÜBER DEN DÄCHERN VON NIZZA

Land/Jahr: USA 1955
Aufgenommen in 35mm VistaVision® (1:1.50)
Produktion: Alfred Hitchcock
Regie: Alfred Hitchcock
Buch: John Michael Hayes
Darsteller: Cary Grant, Grace Kelly, Jessie Royce Landis, Charles Vanel, Brigitte Auber, John Williams, Jean Martinelli
108 Minuten
ab 12 Jahren