Seit der Euro-Einführung ist der Preis der Schauburg
Goldkarte unverändert geblieben. Ab kommenden Sonntag - 1. August - müssen wir
jedoch den Preis der Schauburg Goldkarte nach fast 9 Jahren Preiststabilität
auf 25,00 Euro erhöhen.
Bis einschließlich Samstag, 31. Juli können Sie an der
Schauburg Kasse noch Goldkarten zum alten Preis erwerben, die auch unbefristet
eingelöst werden können. Gerne schicken wir Ihnen auch noch Goldkarten zum
alten Preis porto- und versandkostenfrei per Post, wenn Sie bis einschließlich
31. Juli unter goldkarte@schauburg.de
die gewünschte Anzahl per e-mail bestellen. Bitte Adresse nicht vergessen, den
Goldkarten legen wir eine Rechnung bei.
Mit der "neuen" Goldkarte ab 1. August stehen Ihnen
dann auch Premieren und viele Sonderveranstaltungen offen, die vorher von der
Goldkarten Nutzung ausgeschlossen waren.
NEU in der Schauburg
"TOY STORY 3" in 3-D und englischer Originalfassung
Auch im dritten Teil der Erfolgsreihe zeigen Woody und Buzz
keine Ermüdungserscheinungen und garantieren perfekte Familienunterhaltung –
diesmal in 3D und mit Barbie und Ken als Gaststars.
Der Moment des Abschieds ist gekommen: Andy ist den
Kinderschuhen entwachsen und macht sich bereit, aufs College zu gehen. Für sein
stets getreues Spielzeug hat er keine Verwendung mehr. Andys Mutter spendet die
Spielsachen der Kindertagesstätte Sunnyside. Doch dieses angebliche Paradies
entpuppt sich nach zuerst freundlicher Aufnahme durch die alteingesessenen
Spielzeuge bald zum Gefängnis für die Freunde. Ein ausgeklügelter Ausbruchsplan
wird ausgearbeitet.
Unglaublich perfekt adaptiert das Pixar-Team nach einem
Drehbuch von "Little Miss Sunshine"-Autor Michael Arndt Motive aus
den jeweiligen Genres, wie Gefängnis- und Ausbruchsfilmen, und peppen die
eigentlich simple Story mit einer solchen Fülle an originellen Ideen und neuen
Figuren auf, dass es eine wahre Freude ist. Komik und Spannung funktionieren dabei
perfekt.
Zehn Jahre später und sie streiten wieder wie Alexandre
Dumas' Musketiere für die wahren Werte. Für Cowboy Woody und Buzz Lightyear
sind es die Treue zu ihrem Besitzer und die Freundschaft zueinander. Und das
mit einem solch frischen Elan und Charme als hätte es die beiden
vorangegangenen Filme gar nicht gegeben. Die Schauburg zeigt „Toy Story 3“ in 3-D
Fassung mit modernster Shutterbrillen Technik und in der englischen
Originalfassung.
"TOY STORY 3"
Land/Jahr: USA 2010
Regie: Lee Unkrich
Drehbuch: Michael Arndt
Länge: 103 Minuten
FSK: 0
NEU in der Schauburg
"INCEPTION" in englischem Original mit deutschen Untertiteln
Dom Cobb (Leonardo DiCaprio) ist ein
begnadeter Dieb, der absolut beste auf dem Gebiet der Extraktion, einer
kunstvollen und gefährlichen Form des Diebstahls: Cobb stiehlt wertvolle
Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, wenn der Verstand am
verwundbarsten ist – während der Traumphase. Dank seiner seltenen Begabung ist
Cobb in der heimtückischen, neuen Welt der Industriespionage heiß begehrt.
Doch Cobbs Begabung hat auch ihre
Schattenseiten: er wird auf der ganzen Welt gesucht und hat alles verloren, was
er liebte. Eines Tages bietet sich ihm die Chance zur Rettung: Ein letzter
Auftrag könnte ihm zu seinem alten Leben zurück verhelfen, aber nur, wenn ihm
das absolut Unmögliche gelingt: die sogenannte Inception. Statt eine Idee zu stehlen sollen Cobb und sein Team,
eine einpflanzen. Sollte ihnen das gelingen,
wäre es das perfekte Verbrechen. Doch was sich an den Einsatz anschließt, geht
über ihr Vorstellungsvermögen und das des Publikums bei weitem hinaus.
Inception ist Christopher Nolans („The Dark Knight“) bisher
aufwändigstes und ambitioniertestes Projekt, das in seiner Ästhetik an Matrix
erinnert, darüber aber weit hinaus geht. Der Film stellt nicht nur unsere
Sehgewohnheiten auf den Kopf, er ist auch ein packender und komplexer Thriller,
der durch sein Schauspielerensemble zu überzeugen weiß.
"INCEPTION"
Land/Jahr: USA/Großbritannien 2010
Regie: Christopher Nolan
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Joseph Gordon-Lewitt, Marion Cotillard,
Ken Watanabe
NEU in der Schauburg
"DAS KONZERT"
Einst galt Andrei Filipov als Wunderkind, führte das
weltberühmte Bolschoi-Orchester zu Triumphen, nun putzt er nur noch das
verfallende Orchestergebäude. Seit er sich Anfang der 80er Jahre für eine
jüdische Musikerin einsetzte, hat Andrei wenig zu lachen. Doch dann fängt
Andrei ein Fax ab: Eine Einladung des Bolschoi-Orchesters nach Paris. Kurz
entschlossen beginnt Andrei seine in alle Winde verstreuten Musiker
aufzusuchen, die inzwischen als Taxifahrer, Möbelpacker oder Trödler ein eher
klägliches Dasein fristen. An der Seine
bereitet man sich unterdessen fieberhaft darauf vor, das legendäre Orchester zu
empfangen. Schließlich macht sich die wilde
Truppe auf den Weg in den Westen, eine Reise mit höchst ungewissem
Ausgang...
„Das Konzert“ ist
eine wunderbar überdrehte Satire auf die Exzesse des Kapitalismus geworden, in
der die Pointen auf den Punkt genau sitzen. Auf äußerst unterhaltsame und
kurzweilige Weise steuert die Geschichte kontinuierlich auf ihren Höhepunkt zu
– das finale Konzert der Truppe. Hier wird die bewegende Note der Geschichte
zwar auf die Spitze getrieben, entziehen kann man sich den Emotionen angesichts
der mitreißenden Inszenierung des Konzerts aber kaum – nicht zuletzt dank
Tschaikowskys Konzert für Violine und Orchester in D-Dur. So ist „Das Konzert“
ein anrührender, amüsanter Film, der in Deutschland sicher ähnlich erfolgreich
sein wird wie in seinem Heimatland Frankreich.
"DAS KONZERT"
Land/Jahr: Frankreich/Belgien/Italien/Rumänien 2009
Regie: Radu Mihaileanu
Darsteller: Alexei Guskow, Dmitri Nasarow, Melanie Laurent
Länge: 122 Minuten
NEU in der Schauburg
"SPACE TOURISTS"
Preisgekrönte
Doku über den kasachischen Weltraumbahnhof Baikonur - hier erfüllt sich für einige der Traum von der
Reise ins All- wie beispielsweise für die aus dem Iran stammende Geschäftsfrau
Anousheh Ansari, die der Film bei ihrer Reise ins Weltall begleitet. Sie fliegt
für 20 Mio. Dollar mit einer Sojus-Rakete zur Internationalen Raumstation
(ISS), um dort als erste weibliche Weltraumtouristin in Schwerelosigkeit zu
leben und zu forschen.
In den Bildern von „Space Tourists“ erweist sich das alles
nicht als strahlender Science Fiction: Schon die Landung der Raumkapsel in den
ersten Szenen ist eine veritable Explosion, bei der einem Angst und Bange um die
Leben der drei Kosmonauten wird. Und die Kamera ist hautnah dabei - so hat man
die Sojus-Landungen noch nie sehen können! Ebenso ungesehen sind die
Schrottsammler, die sich um die abgestürzten Raketenstufen in der Steppe
kümmern.
Die Einzigartigkeit der von Anfang an hochwertigen Bilder,
die geradezu sensationellen Einblicke, die sich bescheiden in den Gesamtfilm
einfügen, machen „Space Tourists“ humorvoll erkenntnisreich und auch
sympathisch. Den Schrottsammlern der Steppe wird genauso viel Aufmerksamkeit
gewidmet wie den Helden der Raumfahrt. Christian Frei schuf aus gut
vorbereiteten und ausgewählten Fundstücken einen äußerst sehenswerten Film über
den alten Traum, zu den Planeten und Sternen zu reisen.
"SPACE TOURISTS"
Land/Jahr: Schweiz 2009
Regie: Christian Frei
Darsteller: Anousheh Ansari, Jonas Bendiksen, Dumitru Popescu
Musik: Jan Garbarek, Edward Artemiew, Steve Reich
Länge: 98 Minuten