Geplante Erstaufführungen in den nächsten Wochen:

voraussichtlich ab Donnerstag 25.8.
Der Gesang der Flusskrebse
Evolution
Die Känguru-Verschwörung
Märzengrund
voraussichtlich ab Mittwoch 31.8.
Die Zeit, die wir teilen
voraussichtlich ab Donnerstag 15.9.
Into the Ice

Voraussichtlich ab Donnerstag 25.8.

Der Gesang der Flusskrebse



Jedes Geschöpf tut alles, um zu überleben. Bestseller-Verfilmung nach Delia Owens um das mysteriöse “Marschmädchen”

Als junges Mädchen wird Kya von ihren Eltern verlassen. In den gefährlichen Sümpfen von North Carolina zieht sie sich alleine groß und entwickelt sich zur scharfsinnigen und zähen jungen Frau. Jahrelang geisterten Gerüchte über das „Marschmädchen“ durch das nahegelegene Örtchen Barkley Cove und schlossen sie von der Gemeinschaft aus. Als sich Kya zu zwei jungen Männern aus der Stadt hingezogen fühlt, eröffnet sich für sie eine neue, verblüffende Welt. Doch als einer von ihnen tot aufgefunden wird, sieht die Gemeinde sofort in Kya die Hauptverdächtige. Im Laufe des Falles wird immer mysteriöser, was tatsächlich passiert ist – und es droht die Gefahr, dass die vielen Geheimnisse, die im Sumpf verborgen liegen, ans Licht kommen ...

2019 begeisterte die amerikanische Schriftstellerin Delia Owens Leserinnen und Leser auf der ganzen Welt mit ihrem Roman „Der Gesang der Flusskrebse“ – das Buch wurde zu einem globalen Phänomen. Basierend auf dem Bestseller um das geheimnisvolle „Marschmädchen“ kommt jetzt die fesselnde Verfilmung auf die große Leinwand. Produzentinnen von “Der Gesang der Flusskrebse” sind niemand Geringere als Hollywoodstar Reese Witherspoon und Lauren Levy Neustadter, das Erfolgsteam hinter „Big Little Lies“ und „Kleine Feuer überall“. Regie führt Olivia Newman, die bereits durch ihren Netflix-Film „First Match“ ein starkes Ausrufezeichen setzte. In der Filmadaption des Bestseller-Romans übernimmt Daisy Edgar-Jones („Normal People“, „Fresh“) die Hauptrolle der Kya. Zum hochkarätigen Cast gehören außerdem Taylor John Smith („Sharp Objects“) als Tate Walker, Harris Dickinson („The King’s Man – The Beginning“) als Chase Andrews, Michael Hyatt („Snowfall“) als Mabel, Sterling Macer Jr. („Double Down“) als Jumpin und David Strathairn („Nightmare Alley“, „Nomadland“) als Tom Milton. Das Drehbuch nach dem Roman von Delia Owens stammt von Lucy Alibar („Beasts of the Southern Wild“).

USA 2022
Regie: Olivia Newman
Darsteller: Daisy Edgar-Jones, David Strathairn, Garret Dillahunt
Laufzeit: 126 Minuten
ab 12 Jahren


Voraussichtlich ab Donnerstag 25.8.

Evolution


Die Geschichte dreier Generationen derselben jüdischen Familie. Es geht um Vorverurteilung und Stigmatisierung, die Folgen des Holocaust und die Nachwirkungen, die er in der Gesellschaft verursacht hat. Ergreifend und glaubhaft gespielter Film

Über drei Generationen folgt „Evolution“ dem Schicksal einer jüdischen Familie vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Kernfrage des Films: Was bedeutet es, in Deutschland jüdisch zu sein? „Evolution“ ist in drei Bestandteile gegliedert, die inhaltlich miteinander verknüpft sind. 1945: In einer Gaskammer wird die kleine Éva gefunden, die auf wundersame Weise überlebt hat. Jahrzehnte später erkundigt sich Évas Tochter Léna (Annamaria Lang) bei ihrer mittlerweile von leichter Demenz betroffenen Mutter (Lilli Monori) nach Geburtsurkunden und Ausweispapieren. Es stellt sich heraus, dass alle Dokumente gefälscht sind, um die jüdische Herkunft zu verbergen. Und dann gibt es da noch Évas Enkel Jonás (Goya Rego). Jónas lebt in Berlin und fühlt sich als Jude in der Schule ausgeschlossen. Éva, Léna und Jonás – drei Generationen, die alle auf ihre Weise mit ihrer Herkunft, Religion und Identität konfrontiert sind. Und die mit den gesellschaftlichen Ausgrenzungen, Stigmatisierungen und den Folgen in der jeweiligen Zeit zu kämpfen haben..

Nach dem einführenden Teil über Éva, der im KZ Ausschwitz spielt und visuell sowie akustisch packend inszeniert ist, richtet Regisseur Kornél Mundruczó sein Augenmerk auf die mittlere Episode seines filmischen Triptychons. Viel wird geredet und diskutiert in dieser Episode, vor allem über die Fragen der „Vererbung“ von Schmerz und Verlust, das Verdrängen der eigenen Identität und wie sinnvoll und nötig es war, dass Éva nach dem Krieg im kommunistischen Ungarn ihre Herkunft und wahre Geschichte verschwieg. Der Regisseur zeichnet ein direktes, unverfälschtes Bild von den unterschiedlichen Auffassungen und Ansichten der Generationen, die sich in den mitreißenden Streitgesprächen und Wortgefechten zwischen Mutter und Tochter entladen. Die beiden Schauspielerinnen Monori und Láng spielen mit würdevoller Zurückhaltung und darüber hinaus punktet der Film im Mittelteil mit der Thematisierung relevanter, spannender Fragestellungen und einer schlanken Erzählung ohne unnötigen Storyballast.

Quelle: programmkino.de / Björn Schneider

Ungarn, Deutschland 2021
Regie: Kornél Mundruczó
Drehbuch: Kornél Mundruczó, Katá Weber
Darsteller: Annamária Láng, Lili Monori, Goya Rego
97 Minuten
ab 12 Jahren


Voraussichtlich ab Donnerstag 25.8.

Die Känguru-Verschwörung



Marc-Uwe und sein freches Beuteltier mischen jetzt Verschwörungsschwurbler auf. Bei diesem garantiert kultigen Vergnügen beibt kein Auge trocken

Marc-Uwe und das Känguru gehen eine gewagte Wette ein: Sie werden ihre Wohnung verlieren, wenn sie es nicht schaffen, Marias Mutter zu retten. Die ist im Internet falsch abgebogen und leugnet nun die Klimakrise. Auf ihrem absurden Roadtrip zur Conspiracy Convention in Bielefeld geraten Kleinkünstler und Beuteltier ins Visier von Verschwörungs-Guru Adam Krieger und seinen fanatischen Anhängern. Blöderweise können die beiden es einfach nicht lassen, zur falschen Zeit das Richtige zu sagen. Und plötzlich geht es nicht mehr nur um ihre Wohnung - sondern um Leben und Tod! Werden sie es trotzdem schaffen? Sehr wahrscheinlich. Ist ja ‘ne Komödie.

Endlich kehrt das Känguru zurück auf die große Leinwand! Und alle Fans des kultigen Beuteltiers dürfen sich freuen, denn Känguru-Schöpfer Marc-Uwe Kling führt diesmal sogar selbst Regie. Mit “Die Känguru-Verschwörung” nimmt er die Klimakrise ins Visier und erzählt ein brandneues, noch nicht aus den Büchern bekanntes Abenteuer. Herausgekommen ist ein Film, der laut Umfrage der deutsche Film ist, auf den sich das Kinopublikum dieses Jahr am meisten freut! Kein Wunder, wenn das Känguru gegen Klimaleugner und Verschwörungsschwurbler kämpft und gemeinsam mit Marc-Uwe (Dimitrij Schaad) zur Conspiracy Convention nach Bielefeld reist, kann dabei gar nichts anderes herauskommen als der irrwitzigste Roadtrip des Kinojahres! Nach dem Drehbuch von Marc-Uwe Kling und Jan Cronauer spielen neben dem wie immer überragend guten Känguru wieder Dimitrij Schaad als Marc-Uwe und Rosalie Thomass als Maria. Neu vor der Kamera von Markus Nestroy („Freud“) sind Petra Kleinert als Lisbeth Schlabotnik, Nils Hohenhövel als Krapotke, Michael Ostrowski als Joe - und Benno Fürmann als charismatischer Verschwörungs-Guru Adam Krieger. Melanie Straub als Tina und Volker Zack als Heinz wissen als Wirrköpfe zu überzeugen. Und natürlich dürfen die Nachbarn und Freunde nicht fehlen: Tim Seyfi und Adnan Maral als Otto-Von und Friedrich-Wilhelm und Carmen-Maja Antoni als Herta.

Deutschland 2022
Regie: Marc-Uwe Kling, Alexander Berner
Darsteller: Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Petra Kleinert
101 Minuten


Voraussichtlich ab Donnerstag 25.8.

Märzengrund



Die wahre Geschichte eines jungen Bauernsohnes, der die Last der elterlichen und gesellschaftlichen Erwartungen nicht mehr erträgt. Entschleunigt und langsam erzählter Film, der wichtige Fragen unserer Zeit aufwirft

Das Zillertal in den späten 60ern: Der 18-jährige Elias (Jakob Mader) ist der Sohn eines wohlhabenden, einflussreichen Großbauern. Entsprechend scheint sein Lebensweg vorherbestimmt: nicht mehr lange und Elias, der ein ausgezeichneter Schüler ist, soll in die Fußstapfen des Vaters treten und den Hof übernehmen. Doch der feinfühlige junge Mann leidet seelisch an dem Druck und den Erwartungen. Und an der Tatsache, dass seine Eltern Elias große Liebe, die geschiedene Moid (Verena Alternberger), nicht akzeptieren. Eine Depression sucht ihn heim, die ihn viele Wochen ans Bett fesselt. Um wieder zu Kräften zu gelangen, schickt sein Vater (Harald Windisch) ihn zur Auszeit auf die Hochalm „Märzengrund“ mitten in den Tiroler Alpen. Als seine Eltern ihn am Ende des Sommers allerdings abholen wollen, weigert sich Elias mit nach Hause zu kommen und zieht noch weiter in die Berge hinauf. Dort hofft er das zu finden, wonach er sich so lange sehnt: bedingungslose Freiheit.

Wie ist das Streben nach Entschleunigung und Entspannung mit der Hektik und dem Druck des Alltags zu vereinen? Wie stehen Freiheit und gesellschaftliche Anpassung zueinander? Und wie genau wollen wir eigentlich leben? Dies sind die Kernfragen, denen sich der 31-jährige Filmemacher Adrian Goiginger in seinem auf wahren Begebenheiten beruhenden Mix aus Aussteiger-Drama, Heimatfilm und Biografie widmet. Goiginger beweist durchaus Mut beim Bruch mit konventionellen Erzählweisen, wenn er sich etwa gegen die Chronologie der Geschehnisse und zeitlichen, gewohnt linearen Abfolge entscheidet. Darüber hinaus zeichnet er ein direktes, unverfälschtes Bild vom harten, einfachen Landleben, dem bäuerlichen Alltag und den Verpflichtungen, die mit dem Betrieb eines (Familien-) Bauernhofs einhergehen. Auch bei der Wahl seines Casts zeigt er ein ausgezeichnetes Gespür für die richtige Besetzung und charismatische, unverbrauchte Schauspieler.

Quelle: programmkino.de / Björn Schneider

Deutschland, Österreich 2021
Regie: Adrian Goiginger
Drehbuch: Adrian Goiginger, Felix Mitterer
Darsteller: Johannes Krisch, Jakob Mader, Verena Altenberger,
Gerti Drassl, Harald Windisch
110 Minuten
ab 12 Jahren


Voraussichtlich ab Mittwoch 31.8.

Die Zeit, die wir teilen



Eine Verlegerin blickt auf ihr Leben zurück. Isabelle Huppert und Lars Eidinger brillieren in einem Drama, das erfahrnar macht, was zwischen Vergessen und Erinnern bleibt.

Die Pariser Verlegerin Joan Verra (Isabelle Huppert) trifft nach Jahrzehnten ihre erste große Liebe wieder. Aufgewühlt verlässt sie Paris und zieht sich in ihr Landhaus zurück. Dort beginnt sie, ihr Leben Revue passieren zu lassen. Joans Erinnerungen verdichten sich mehr und mehr zu einer emotionalen Reise, bei der Wunsch und Wirklichkeit verschwimmen. Doch sie ist nicht allein: Es begleiten sie der exzentrische Schriftsteller Tim Ardenne (Lars Eidinger), der als einzige Konstante fest an ihrer Seite zu stehen scheint, und ihr Sohn Nathan (Swann Arlaud), den sie allein großzog.

“Die Zeit, die wir teilen” blickt zurück und macht dabei erfahrbar, was uns zwischen Vergessen und Erinnern bleibt. Oder wie es im Film so schön heißt: „Man muss leben, jetzt und hier. Und schließlich im Nichts versinken.“ „Ich bin Laurent Larivière sehr dankbar dafür, dass er mich als Tim Ardenne besetzt hat, weil es eine sehr komplexe Figur ist, nach der man fast eine Sehnsucht hat, diese Existenz zu übernehmen. Mit Isabelle Huppert zu drehen war etwas ganz Besonderes“, so Hauptdarsteller Lars Eidinger. „Die Zeit, die wir teilen” ist ein sehr wichtiger Filmstart in 2022“, so Thomas Reisser, Geschäftsführer bei Camino Filmverleih. „Trotz der erheblichen Schwierigkeiten in den letzten Jahren können wir damit zeigen: wir sind noch da und wir liefern den Kinos starken, konkurrenzfähigen Arthouse-Content. Mit einer wieder einmal wunderbaren Isabelle Huppert und einem grandios aufspielenden Lars Eidinger haben wir für den späten Sommer für die Kinobetreiber ein herausragendes Filmangebot, das sein Publikum finden und begeistern wird.“


Frankreich, Deutschland 2022
Regie: Laurent Larivière
Darsteller: Isabelle Huppert, Lars Eidinger, Swann Arlaud
101 Minuten
ab 12 Jahren


Voraussichtlich ab Donnerstag 15.9.

Into the Ice

Ein atemberaubender Dokumentarfilm, der uns mit drei der bedeutendsten Gletscherforschern buchstäblich in das grönländische Inlandeis hinein führt. Erzählt von CAMPINO.

Mit ihren bahnbrechenden Forschungen tragen Jason Box, Alun Hubbard und Dorthe Dahl-Jensen dazu bei, herauszufinden, wie schnell das Eis wirklich schmilzt - und welche Auswirkungen das für uns Menschen hat. Aufrüttelnde neue Erkenntnisse treffen auf spektakuläre Natur- und Expeditionsaufnahmen, wenn die Forscher z.B. fast 180 Meter tief in eine sogenannte Gletschermühle hinabsteigen - ein Weltrekord.

INTO THE ICE ist eine Entdeckungsreise zu den riesigen Eismassen Grönlands, deren Schmelzen das Leben auf unserem Planeten verändern wird.

Eine dokumentarische Erzählung über Wissenschaft, Natur und Abenteuer.

Dokumentarfilm
Dänemark, Deutschland 2022
Regie: Lars Henrik Ostenfeld
85 Minuten