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TRAUMFABRIK-
Jim Jarmusch in der Schauburg

THE LIMITS OF CONTROL

am Sonntag, 3. Juli um 15 Uh
r in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln


 


Am Sonntag, den 03.07. um 15 Uhr sehen Sie den Film THE LIMITS OF CONTROL (OmU) in der Filmreihe „Traumfabrik #22“ über den Regisseur Jim Jarmusch.

Ein einsamer Mann kommt auf dem Flughafen an. Geleitet von geheimnisvollen Botschaften und Begegnungen, führt ihn sein Weg von den Museen Madrids über Sevilla in die Wüste von Almería, Kulisse vieler Italowestern. Die Mission eines Agenten, mit Imagination und kulturellen Codes - William S.Burroughs, Kubismus, Brian Enos „Oblique Strategies“, Flamenco, Schubert, und nicht zu vergessen die Kamera von Christopher Doyle – „auf einer Linie zwischen Dada und Buddha“ (Georg Seeßlen).

Zusammen mit dem ZAK I Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, KIT und dem AWWK – Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung wird auch diese Ausgabe in der Schauburg durchführt und von einem Filmseminar im Juli begleitet.

Mit dieser Filmreihe möchten wir Ihnen einen der bekanntesten Vertretern des amerikanischen Independentfilms nahezubringen. Freuen Sie sich ua. auf den Acid Western DEAD MAN mit Johnny Deep. Filme wie MYSTERY TRAIN, COFFEE AND CIGARETTES und die Konzertdokumentation YEAR OF THE HORSE zeigen, wie divers und transkulturell Jim Jarmuschs Schaffen ist. Natürlich wird jede Vorstellung ganz klassisch mit einer Einleitung von Wolfgang Petroll beginnen.


THE LIMITS OF CONTROL
Land/Jahr: USA 2009
Regie und Buch: Jim Jarmusch
Kamera: Christopher Doyle
Darsteller: Isaach de Bankolé, Alex Descas, Bill Murray, Tilda Swinton, John Hurt, Gael García Bernal
Länge: 117 Minuten




 


NEU in der Schauburg
DER BESTE FILM ALLER ZEITEN
auch in spanischer Originalfassung auch mit deutschen Untertiteln

 


Eine exzentrische Regisseurin und zwei egomanische Schauspieler sollen für einen Milliardär einen Film drehen. Aber nicht irgendeinen, es soll der größte Film aller Zeiten werden. Bissige Satire aus der glitzernden Welt der Filmstars.

Als ein milliardenschwerer Unternehmer impulsiv beschließt, einen unvergesslichen Film zu drehen, ist nur das Beste gut genug. Die exzentrische Filmemacherin Lola Cuevas (Penélope Cruz) wird rekrutiert, um bei diesem ehrgeizigen Unterfangen Regie zu führen. Vervollständigt wird das All-Star-Team durch zwei Schauspiel-Legenden mit enormem Talent, aber noch größeren Egos: Hollywood-Frauenschwarm Félix Rivero (Antonio Banderas) und das Enfant Terrible der Theaterwelt Iván Torres (Oscar Martínez), die gegensätzlicher nicht sein könnten. Beide sind Legenden – und einander nicht gut gesonnen. Um die Dreharbeiten nicht zu gefährden, stellt Lola die beiden auf immer exzentrischere Proben. Félix und Iván müssen sich nicht nur den Fallstricken ihrer Eitelkeit stellen, sondern auch ihrem eigenen Vermächtnis.

Mit “Der beste Film aller Zeiten” präsentiert Studiocanal ein starbesetztes Kinovergnügen. In dieser messerscharfen Komödie der gefeierten Regisseure Gastón Duprat („Der Nobelpreisträger“) und Mariano Cohn („4x4“), zeigen die beiden Superstars Penélope Cruz („Offenes Geheimnis“) und Antonio Banderas („Leid und Herrlichkeit“) an der Seite von Oscar Martínez („Wild Tales“) wieder einmal ihr unvergleichliches Talent. Gemeinsam versuchen sie den größten Film aller Zeiten zu drehen und spielen sich als unverwechselbares Regie-Schauspiel-Trio, die sich gegenseitig fast in den Wahnsinn treiben, voller Witz und Ironie, in die Herzen der Kinozuschauer. Kameramann Arnau Valls Colomer („Lost Transmissions“) zeichnet für die intensiven Bilder verantwortlich. “Der beste Film aller Zeiten” feierte seine Weltpremiere bei den Filmfestspielen von Venedig und seine Nordamerikapremiere auf dem Filmfestival in Toronto.


DER BESTE FILM ALLER ZEITEN
Land/Jahr: Spanien 2021
Regie: Mariano Cohn, Gastón Duprat
Darsteller: Antonio Banderas, Penélope Cruz, Irene Escolar
114 Minuten
ab 12 Jahren



NEU in der Schauburg
WIE IM ECHTEN LEBEN

auch in französischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln 

 


Eine Schauspielerin begibt sich als investigative Schriftstellerin in den Arbeitsalltag der Geringverdiener. Eindrucksvolles Porträt derer, die täglich unentbehrliche, harte Arbeit leisten

Schauspiellegende Juliette Binoche erfindet sich auf geniale Weise neu. In “Wie im echten Leben” spielt sie die renommierte Schriftstellerin Marianne und beginnt ein Doppelleben auf Zeit. Sie gibt allen Komfort der Pariser Kulturelite auf und reist in die nordfranzösische Hafenstadt Caen, wo das Wetter launisch ist und das Leben rauh. Im Jobcenter gibt sie vor, nach einer Scheidung jede Stelle anzunehmen – egal wie schmutzig sie sich die Hände macht. Ihr eigentlicher Plan: Sie will eintauchen in ein Leben zwischen Plackerei und Geldknappheit, zwischen Alles geben und Nichts bekommen, und ein Buch schreiben über die starken Persönlichkeiten, die diese Welt auf ihren Schultern tragen. Marianne will Arbeit machen, die in der umsorgten Mittelschicht keiner mehr haben will. Ein Job als Putzfrau erweist sich als Glücksfall – extreme Schinderei, blöde Sprüche vom Chef, unfaire Bezahlung – ein Klassiker der Drecksarbeit. Auch wenn sie sich nach kurzer Zeit die Kündigung einhandelt, bringt ihr die Stelle die überwältigende Unterstützung von den Frauen, die stahlharte Putzprofis sind und echte Freundschaft können. Besonders mit der taffen Christele, die sich allein mit drei Kindern durchs Leben schlägt, freundet sie sich an. Dank ihr schafft es Marianne in die Putzkolonne des Fährhafens: 12 Arbeiterinnen, 230 Kabinen, 1,5 Stunden. Es klingt wie eine verwegene Wette, die täglich gewonnen und irgendwie auch verloren wird...

Zwischen Dichtung und Wahrheit: “Wie im echten Leben” ist ein nach einer wahren Geschichte aufrüttelnd und zutiefst berührend erzähltes Kinoerlebnis. Regisseur Emmanuel Carrère versammelt ein umwerfendes und humorvolles Schauspielerinnen-Ensemble, das Leid und Liebe einer echten „Arbeits-Gemeinschaft“ zeigt. Ein weitsichtiger und sehr aktueller Film über die tiefen Gräben in unserer Gesellschaft und liebevolle Freundschaft, die von deren Überwindung träumt.


WIE IM ECHTEN LEBEN
Land/Jahr: Frankreich 2021
Regie: Emmanuel Carrère
Darsteller: Juliette Binoche, Hélène Lambert, Léa Carne
106 Minuten
ab 6 Jahren



 


NEU in der Schauburg
AXIOM



 


“Axiom” ist für den Deutschen Filmpreis 2022 in der Kategorie “Beste Tongestaltung” nominiert und feierte seine Weltpremiere auf der diesjährigen BERLINALE 2022, wo er im offiziellen Wettbewerb (Sektion Encounters) lief.

Julius (Moritz Treuenfels) ist ein redegewandter junger Museumswärter, der bei seinen Kolleg*innen und in seinem Freundeskreis sehr beliebt ist. Mit seinem Charme, seinen vielen faszinierenden Geschichten und seiner Leichtigkeit zieht er die Menschen in seinen Bann. Eines Tages lädt er seine Kolleg*innen zu einem Segeltörn auf dem Boot seiner adeligen Familie ein, von den er ihnen schon oft erzählt hat. Doch die Stimmung kippt. Julius ist nicht der, der er zu sein vorgibt. Auch seine Freundin Marie (Ricarda Seifried) merkt im Verlauf der Geschichte, dass sie nicht weiß, wer er wirklich ist. Nach und nach lassen die aufkommenden Irritationen seine nahestehenden Menschen fragen: Wer ist Julius?

Axiom ist ein vielschichtiges, einfühlsames Portrait eines charmanten jungen Mannes, dem man zunächst gerne folgt, bevor einem unversehens immer unwohler wird. Denn Julius’ dynamische Haltung zum Leben bringt allerhand Widersprüche mit sich, die den Zuschauer – wie die Menschen in Julius Umgebung – irritiert zurücklassen.

In seinem feinsinnig geschriebenen und inszenierten Film über Identität und Sozialverhalten setzt Jöns Jönsson (Prämierter Abschlussfilm: „Lamento“) die Idee vom „Fake it till you make it“ der Zerreißprobe aus. Julius beeindruckt mit Weltgewandtheit und Eloquenz, er verkörpert das moderne Ideal eines Menschen, der sich selbst ständig neu erfindet. Doch seine Verhaltensmuster stehen in Konflikt mit gesellschaftlichen Regeln. Mit einer Flexibilität, ähnlich der des Protagonisten, erkundet Axiom diesen verstörenden Widerspruch und zeichnet damit auch ein gesellschaftliches Portrait, da es soziale Fragen zu Einsamkeit und Zugehörigkeit spiegelt.

Moritz Treuenfels („Schachnovelle“) verkörpert mit Julius eine facettenreiche Figur der man als Zuschauer fasziniert folgt. In „Axiom“ begeistern neben ihm unter anderem Ricarda Seifried („Wintermärchen“), Thomas Schubert („Risiken & Nebenwirkungen“) und Petra Welteroth („Aufbruch“).

AXIOM
Land/Jahr: Deutschland 2022
Regie: Jöns Jönsson
Darsteller: Moritz von Treuenfels, Ricarda Seifried, Thomas Schubert
112 Minuten



 


 

NEU in der Schauburg
ABENTEUER EEINES MATHEMATIKERS

auch in englischer Originalfassung mit deutschen Untertiteln

 


Cambridge/Massachusetts inmitten des 2. Weltkriegs. Stan Ulam (Philippe Tlokinski), ein 30-jähriger begabter polnisch-jüdischer Mathematiker, lebt hier mit seinem Bruder Adam. Die Nachrichten aus der polnischen Heimat werden immer düsterer, doch es ist für Stan unmöglich geworden, dorthin zurückzugehen und nach seiner Familie zu suchen. Als Stan sein Stipendium in Harvard verliert, bietet ihm sein bester Freund, das ungarische Genie Johnny von Neumann (Fabian Kociecki), einen Job an, der ihn nach New Mexico führt. Stan zieht mit Françoise (Esther Garrel), einer Französin, die er nach einer rasanten Romanze heiratet, nach Los Alamos. Dort schließt er sich einer Gruppe von jungen, exzentrischen, charismatischen Wissenschaftlern an, um an dem streng geheimen Manhattan-Projekt zu arbeiten. Hier in den weiten New Mexicos ist Stan an der Entwicklung einer Bombe beteiligt, die die Welt verändern wird, während er weiterhin verzweifelt versucht, seiner Schwester bei der Flucht aus dem von den Nazis besetzten Polen zu helfen.

ABENTEUER EEINES MATHEMATIKERS
Land/Jahr: Deutschland, Polen 2020
Regie: Thorsten Klein
Darsteller: Philippe Tlokinski, Joel Basman, Esther Garrel




NEU in der Schauburg
THE PRINCESS
(Deutsches Voice-Over)



 


In der ersten Kino-Dokumentation über das tragische Leben der Prinzessin von Wales nimmt uns der Oscar[r]-nominierte Regisseur Ed Perkins ("Black Sheep", "Tell Me Who I Am") mit auf eine Zeitreise und lässt uns an Lady Dianas Leben, Vermächtnis und ihrem tragischen Tod aus einer völlig neuartigen Perspektive teilhaben: Durch die ausschließliche Verwendung von zeitgenössischem Archivmaterial spricht die Geschichte für sich selbst und ermöglicht uns einen sehr direkten, unvoreingenommenen und persönlichen Zugang zu der wohl meist fotografierten Person aller Zeiten. Die kompromisslose Montage zeichnet ein überraschendes und überwältigendes Bild einer Frau, die heute aktueller und moderner denn je erscheint.

THE PRINCESS
Dokumentarfilm
Land/Jahr: Großbritannien 2022
Regie: Ed Perkins
104 Minuten
ab 12 Jahren